E-Auto zu Hause Laden
bequem mit der Wallbox

21. Mai 2022

2 Min

E-Mobilität

Dein E-Auto zu Hause laden – So funktionierts!

Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung – auch in Deutschland. Laut einer Umfrage des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) können sich 25 Prozent der Befragten vorstellen, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Elektroauto zu kaufen. Für über 10 Prozent ist das bereits in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Option.

Viele Ladungen finden nicht unterwegs, sondern zu Hause statt. Daher ist die eigene private Ladestation, die sogenannte Wallbox, eine praktische und sichere Lösung, um dein E-Auto komfortabel aufzuladen.

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Einfach erklärt.

Was ist eine Wallbox?

Eine Wallbox (kurz für „Wall-mounted Box“) ist eine fest installierte Ladestation für Elektroautos – meist an der Hauswand oder einem Standfuß montiert. Sie stellt eine sichere und leistungsstarke Verbindung zwischen dem Stromnetz und deinem Fahrzeug her.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Haushaltssteckdose ist die Wallbox speziell für das regelmäßige Laden großer Energiemengen ausgelegt. Sie kommuniziert mit dem Auto, regelt die Ladeleistung intelligent und bietet Schutzmechanismen gegen Überlastung oder Stromausfall.

Viele Wallboxen lassen sich zusätzlich per App steuern, mit einer Photovoltaikanlage koppeln oder in Smart-Home-Systeme integrieren. Damit wird das Laden zu Hause nicht nur sicher, sondern auch komfortabel und effizient.

Daheim zu laden hat viele Vorteile

In der eigenen Garage oder im Carport macht niemand deinem Elektrofahrzeug den Platz streitig und selbst längere Ladezeiten, zum Beispiel über Nacht, sind kein Problem. Auch kostenmäßig hast du Vorteile: Der Ladestrom kostet zu Hause allenfalls so viel wie der normale Haushaltsstrom.

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Wallbox anschließen.

Installation und Inbetriebnahme.

Wenn du dein E-Auto bequem zu Hause laden möchtest, ist eine fachgerecht installierte Wallbox die beste Lösung. Sie sorgt nicht nur für deutlich kürzere Ladezeiten, sondern auch für maximale Sicherheit beim täglichen Laden.

Damit alles reibungslos funktioniert, sind einige Schritte zu beachten – von der Beratung über die Netzbetreiber-Meldung bis zur fachgerechten Montage. Hier zeigen wir dir, wie der Ablauf aussieht:

1. Kontaktiere uns

Gerne beraten wir dich auch persönlich zu einer Wallbox, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

2. Meldung beim Netzbetreiber

Vor Installation der Wallbox bei dir Zuhause muss diese von dir beim örtlichen Netzbetreiber gemeldet bzw. genehmigt werden.

3. Installation der Wallbox

Unsere Tochterfirma RhönEnergie Effizienz & Service GmbH wird deine neue Wallbox bei dir Zuhause installieren.

4. Zuhause aufladen

Nach der Installation deiner Wallbox kannst du dein E-Auto einfach und bequem aufladen, einsteigen und losdüsen.

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Was ist besser?

Wallbox oder Haushaltssteckdose?

Das Laden über eine normale Haushaltssteckdose (Schuko) ist grundsätzlich möglich, aber nicht ideal. Die Ladeleistung liegt hier meist nur bei 3,7 kW, was bedeutet, dass eine volle Ladung eines großen Akkus mit 60 kWh bis zu 20 Stunden dauern kann. Außerdem besteht die Gefahr, dass Kabel oder Sicherungen überlastet werden.

Eine Wallbox ist speziell für das Laden von Elektrofahrzeugen konzipiert und bietet Ladeleistungen bis zu 22 kW (je nach Modell und Anschluss). Das reduziert die Ladezeit erheblich und macht das Aufladen deutlich komfortabler und sicherer.

Haushaltssteckdose und Wallbox im direkten Vergleich:

Laden an der Wallbox

  • Ladeleistung von bis zu 22 kW – schnelles Laden
  • 60 kWh Akku in wenigen Stunden vollgeladen
  • Integrierter Fehlerstromschutz sorgt für höchste Sicherheit
  • Komfortables, zuverlässiges Laden – ideal für den täglichen Gebrauch
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilie durch moderne Ladeinfrastruktur
  • Maximale Sicherheit und maximaler Komfort

Laden an der Haushaltssteckdose

  • Ladeleistung nur ca. 3,7 kW – sehr langsam
  • Vollladung eines 60 kWh Akkus kann bis zu 30 Stunden dauern
  • Risiko von Überhitzung und Sicherheitsabschaltung
  • Keine speziellen Sicherheitsfunktionen für E-Autos
  • Nur als Notlösung oder seltenes Laden geeignet
  • Kein zusätzlicher Installationsaufwand, aber Sicherheitsrisiko
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FAQ.

Häufige Fragen rund um die Wallbox.

Hier bekommst du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen:

Die meisten E-Autos in Deutschland können mit 11 kW geladen werden – eine Wallbox mit dieser Leistung ist daher für viele Fahrer die richtige Wahl. Einige Modelle unterstützen auch 22 kW, das verkürzt die Ladezeit deutlich – ist aber nur sinnvoll, wenn Fahrzeug und Hausanschluss dafür ausgelegt sind. Auch die Kabellänge und Anschlussart (fester Typ-2-Stecker oder Buchse) solltest du passend zu deinem Auto wählen.
Die Kosten für eine Wallbox liegen je nach Ausstattung zwischen 600 € und 1.500 €. Die Installation durch einen Fachbetrieb kostet zusätzlich etwa 500 € bis 2.000 €, abhängig vom Montageaufwand, der Kabelführung und dem Sicherungskasten. In Summe solltest du mit etwa 1.200 € bis 3.000 € rechnen.

Wallboxen unterscheiden sich in:

  • Leistung (z. B. 11 kW oder 22 kW),
  • Ausstattung (z. B. mit oder ohne Kabel, RFID-Zugang),
  • Funktionen (App-Steuerung, PV-Anbindung, Lastmanagement),
  • Montageart (Wandmontage, Standfuß, Indoor/Outdoor).

Tipp: Je nach Nutzerprofil und Fahrzeug lohnt sich ein genauer Vergleich.

Ein zertifizierter Elektrofachbetrieb prüft zuerst den Hausanschluss und legt die passende Leitung vom Sicherungskasten zur Wallbox. Die Box wird montiert, angeschlossen und bei Bedarf beim Netzbetreiber gemeldet (ab 12 kW genehmigungspflichtig). Danach wird die Anlage geprüft und in Betrieb genommen. In der Regel dauert die Installation 1–2 Tage.
Ja, aber das ist nur als Notlösung zu empfehlen. Das Laden über eine Haushaltssteckdose dauert sehr lange und kann die Elektroinstallation überlasten. Eine Wallbox ist sicherer, schneller und effizienter – und wird von Fachleuten dringend empfohlen.
Wallboxen mit 11 kW müssen beim Netzbetreiber gemeldet, aber nicht genehmigt werden. Bei 22 kW ist eine Genehmigung erforderlich. Bei Mietwohnungen brauchst du außerdem die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft.
Derzeit gibt es keine bundesweite Förderung wie die frühere KfW-Zuschussregelung. Viele Städte, Gemeinden oder Energieversorger bieten aber regionale Förderprogramme an. Ein Blick auf die Website deiner Stadt oder deines Stromanbieters lohnt sich.
Ja, viele Wallboxen lassen sich mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. Sie laden dein E-Auto dann bevorzugt mit selbst erzeugtem Sonnenstrom – das spart Stromkosten und erhöht die Umweltfreundlichkeit. Achte beim Kauf auf PV-Kompatibilität.
Das hängt von der Ladeleistung der Wallbox und der Akkukapazität deines Fahrzeugs ab. Mit 11 kW dauert eine vollständige Ladung etwa 4 bis 8 Stunden. Bei 22 kW halbiert sich die Ladezeit – vorausgesetzt, dein Auto unterstützt diese Leistung.
Ja, seit einer Gesetzesänderung (§ 554 BGB) haben Mieter grundsätzlich Anspruch auf die Installation einer Ladeeinrichtung. Allerdings muss der Vermieter zustimmen und der Einbau fachgerecht erfolgen. Bei Eigentumswohnungen ist die Zustimmung der WEG nötig.
Wir sind für dich da.

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