Meilenstein für regionale Energiewende
Eichenzell. Die Energiewende in der Region nimmt weiter Fahrt auf: Mit dem Spatenstich für den Solarpark Wettersbach an der A7 zwischen Welkers und Rothemann ist der Bau der größten Photovoltaik-Anlage im Landkreis Fulda gestartet. Auf einer Fläche von 122.000 Quadratmetern errichten die RhönEnergie Gruppe und die FW-Gruppe bis Oktober 2026 rund 31.000 Solarmodule.
Der Solarpark erzeugt Strom für 6.000 Privathaushalte und übertrifft damit den bisherigen Rekordhalter – den PV-Park „SonnenScheinStrom“ am Autobahndreieck A66/A7, ebenfalls auf Eichenzeller Gebiet – um 25 Prozent. Investor und dauerhafter Betreiber ist die RhönSolar Rothemann GmbH & Co. KG, die der RhönEnergie Erneuerbare GmbH und der FW Holding GmbH gehört; kleine Anteile halten die Flächeneigentümer. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 8,2 Millionen Euro.
Die große Bedeutung des Projekts stellte Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Gruppe, heraus: „Mit dem Spatenstich für diese Anlage setzen wir ein klares Zeichen: Die Energiewende findet hier in der Region statt – und wir gestalten sie aktiv mit. Dieses Projekt ist das bislang ambitionierteste Freiflächen-PV-Projekt in unserer Geschichte. Ich bin stolz, dass wir es gemeinsam mit Partnern aus der Region realisieren können.“
Stefan Fella, Geschäftsführer der RhönEnergie Erneuerbare GmbH, bezeichnete den Spatenstich als „einen wichtigen großen Schritt Meilenstein für die Erzeugung von grünem Strom“. Mit dem Bau beauftragt ist die TEAG Solar aus Erfurt.
Breite Unterstützung aus der Politik
Auch von politischer Seite erhält das Projekt Rückenwind. Landrat Bernd Woide und Bürgermeister Johannes Rothmund unterstrichen beim Spatenstich die Bedeutung erneuerbarer Energien für die Unabhängigkeit und Zukunftsfähigkeit der Region.
Landrat Bernd Woide stellte heraus: „Der Baustart für die leistungsstärkste Freiflächenphotovoltaikanlage in der Region ist ein wichtiger Schritt für die RhönEnergie und für den Landkreis Fulda. Erneuerbare Energien sind Zukunft, sie schaffen Unabhängigkeit und das hier vor Ort in der Region.“
Eichenzells Bürgermeister Johannes Rothmund betonte die Wichtigkeit der Investition für seine Gemeinde: „Eichenzell war schon bisher ein wichtiger Standort für die Erzeugung erneuerbarer Energie. Ich freue mich, dass die RhönEnergie und die FW Gruppe die Photovoltaik in unserem Gemeindegebiet weiter entwickeln. Unser Ziel ist es, den grünen Strom auch regional zu nutzen, unter anderem mit einem Rechenzentrum.“
Für die RhönEnergie ist das Projekt ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie: Mit einem Investitionsprogramm von 100 Millionen Euro bis 2030 treibt das Unternehmen den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region und überregional energisch voran – von Freiflächen-Photovoltaik über Windkraft bis hin zu nachhaltiger Wärmeversorgung.
Projekt in Zahlen
Investitionsvolumen: 8,2 Millionen Euro
Anlagenfläche: 122.000 Quadratmeter
PV-Module: 31.000
Erzeugter Strom im Jahr: 21 Mio kWh
Rechnerisch versorgte Haushalte: 6.000

Freuen sich über einen Meilenstein für die Energiewende (von links): Tobias Heil (FW Gruppe), Marcel Conrad und Ingo Bergmann (beide TEAG Solar), Bürgermeister Johannes Rothmund, Landrat Bernd Woide, RhönEnergie-Geschäftsführer Martin Heun, RhönEnergie-Erneuerbare-Geschäftsführer Stefan Fella, RhönEnergie-Projektleiter Ralf Pohle und Tim Drews (FW Gruppe).
Foto: RhönEnergie

Das Areal für die PV-Anlage befindet sich direkt an der A7 zwischen Rothemann und Welkers.
Foto: RhönEnergie

Der Platz für jedes einzelne PV-Element wird zentimetergenau festgelegt.
Foto: RhönEnergie
Fulda, 22.04.2026


