„Die Region und die Energiewende enorm vorangebracht“

RhönEnergie zieht positive Bilanz des Jahres 2025 / 60 Millionen Euro investiert

FULDA Viele Kunden gewonnen, große Projekte für die Infrastruktur und die Energie-wende realisiert und die Region vorangebracht – diese positive Bilanz zieht die Rhön-Energie Gruppe für das Jahr 2025. „Wir sind bei vielen Themen erfreulich gut vorange-kommen. Aber wir haben im neuen Jahr weiterhin viele große Aufgaben vor uns“, bilan-zieren die Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer.

Die RhönEnergie Gruppe gehört in Deutschland auch 2025 zu den Versorgern mit hoher Zuverlässigkeit. „Davon profitieren in der Region jeder Bürger und jeder Betrieb. Sie ist das Ergebnis vorausschauender Investitionen in die Netze für Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie engagierter Mitarbeitender“, erklärt Martin Heun, Sprecher der RhönEner-gie-Geschäftsführung.

Knapp 60 Millionen Euro hat das Unternehmen in diesem Jahr investiert. „Damit ist die RhönEnergie Gruppe in schwieriger Zeit ein starker Stabilitätsanker und zugleich ein kräftiger Wachstumsmotor“, betont Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer. Größte Einzelinvesti-tion war ein Energiewende-Projekt: 13 Millionen Euro flossen in den Stromanschluss einer neuen Verdichterstation des Gasnetzbetreibers Gascade in Eiterfeld. Mit insgesamt 20 Millionen Euro hat die Gruppe die Wasserversorgung verbessert.

„Dass die RhönEnergie mit ihren Produkten und Preisen bei den Verbrauchern an-kommt, zeigt die sehr erfreuliche Entwicklung der Kundenzahlen“, sagt Martin Heun. Im Bereich Strom hat die RhönEnergie seit Anfang 2021 elf Prozent Kunden hinzugewon-nen, beim Erdgas lag der Zuwachs in diesem Zeitraum sogar bei 32 Prozent. Allein in diesem Jahr hat die RhönEnergie insgesamt mehr als 3.000 Strom- und Erdgaskunden gewonnen. Mit einem Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro und mehr als 1.000 Mitarbeitenden gehört die RhönEnergie mittlerweile zu den 20 größten kommunalen Un-ternehmen in Deutschland.

Ihr Engagement für Nachhaltigkeit hat die RhönEnergie 2025 weiter forciert: Sie hat er-heblich dazu beigetragen, dass in ihrem Netzgebiet immer mehr private Hausbesitzer und Unternehmen in Wärmepumpen, PV-Anlagen, Stromspeicher und Ladesäulen in-vestierten. Bei den Dienstleistungen für Privathaushalte will die RhönEnergie weiter wachsen, kündigt Heun an: „Wir installieren moderne Heizungen, Photovoltaikanlagen und Speicherlösungen. Das spart Geld – und schützt das Klima.“
Das Netz der RhönEnergie an öffentlichen Ladesäulen für Elektroautos wächst stark – allein im Stadtgebiet Fulda entstanden 56 neue Ladepunkte. Auf den Dächern von mitt-lerweile 27 Schulen des Landkreises Fulda sind PV-Anlagen montiert. Im Netzgebiet der RhönEnergie-Gruppe stammte im Vorjahr zum zweiten Mal in Folge mehr als die Hälfte des in der Region verbrauchten Stroms aus regenerativen Quellen – vor allem aus Pho-tovoltaik und Wind.

„Mit unseren Bädern und Bussen haben wir einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Region geleistet“, erklärt Meyer. Der Busfahrer Marcell Giebisch wurde bei einem bundesweiten Wettbewerb zu einem der 30 Lieblingsbusfahrer Deutschlands gewählt. Der bei einem Malwettbewerb von der heute siebenjährigen Leonie mit Rhönschaf und Kirmesbaum gestaltete Elektrobus gehörte in diesem Jahr zu den Hinguckern. Die Hes-senschau des hr-Fernsehens berichtete zweimal über den Bus. Erstmals fahren seit die-sem Jahr Linienbusse der RhönEnergie zu einem Ziel außerhalb Hessens, nämlich nach Partenstein (Landkreis Main-Spessart, Unterfranken).

Mit Tatendrang blickt die RhönEnergie auf das neue Jahr. Bis 2030 will die Gruppe 360 Millionen Euro investieren. Die eigene wirtschaftliche Stärke sei eine gute Basis, um die enormen Investitionen der nächsten Jahre stemmen zu können, erläutert Meyer. Er sagt: „Die Energiewende verlangt von uns und den anderen Energieversorgern und Netzbe-treibern große Anstrengungen. Wir nehmen diese Herausforderung an und sind in der Region der wichtigste Treiber der Energie-, Wärme- und Verkehrswende. Bedauerlich ist jedoch, dass sowohl die Bundespolitik als auch die für die Netze zuständige Bundes-netzagentur keine investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen setzen.“

Auch jenseits ihrer Energiedienstleistungen ist die RhönEnergie Gruppe sehr sichtbar – mit ihrem gesellschaftlichen Engagement. Mit zehn anderen Firmen und Institutionen veröffentlichte sie im März den hessenweit beachteten Aufruf „Für Respekt und Zusam-menhalt“ gegen die ablehnende Behandlung migrantisch aussehender Mitarbeitender. Fast 6.000 Teilnehmer nahmen im Juni an der RhönEnergie Challenge teil. Damit ist und bleibt die Challenge einer der größten Volksläufe Hessens. Mit dem jährlich verliehenen Nachhaltigkeitspreis hat der Versorger im November zum zweiten Mal Projekte gewür-digt, die sich eindrucksvoll für Klima und Umwelt einsetzen. Bereits zum neunten Mal würdigte das Unternehmen zudem die Arbeit der heimischen Vereine. Mit der Aktion „Mein Verein – mein Herzschlag“ schüttete das Unternehmen 2025 erneut 100.000 Euro an insgesamt 50 Vereine aus. Das Vereinssponsoring geht im neuen Jahr bereits in die zehnte Auflage, die RhönEnergie Challenge findet im Mai 2026 sogar schon zum 20. Mal statt.

Die Höhepunkte des Jahres hat die RhönEnergie in einem Video zusammengefasst, das im Internet veröffentlicht ist: re-gruppe.de/2025

Die RhönEnergie-Geschäftsführer Martin Heun (links) und Dr. Arnt Meyer ziehen eine positive Bilanz des Jahres 2025.

Foto: RhönEnergie

Der von der sechs Jahre alten Leonie aus Dipperz gestaltete Elektrobus mit Rhönschaf und Kir-mesbaum ist einer der Hingucker des Jahres.

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Die Initiative „Gemeinsam für Respekt und Zusammenhalt“ von elf Fuldaer Institutionen und Unternehmen sorgte hessenweit für Aufsehen.

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Der 13 Millionen teure Elektroanschluss für die Gascade-Verdichterstation war die größte Ein-zelinvestition der RhönEnergie Gruppe 2025.

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Auf 27 Schulen des Landkreises befinden sich mittlerweile Photovoltaik-Elemente. Die jüngste Montage erfolgte auf der Lichtbergschule in Eiterfeld.

Foto: RhönEnergie

Fulda, 29.12.2025