31.000 Solarmodule komplett montiert

CDU-Kreistagsfraktion besucht Baustelle des größten Solarparks im Landkreis Fulda

Kreis Fulda. Die CDU-Kreistagsfraktion hat die Baustelle des neuen Solarparks Wettersbach entlang der A7 zwischen Welkers und Rothemann zu einem besonderen Zeitpunkt besucht: In dieser Woche wurde das letzte der insgesamt 31.000 Photovoltaik-Module montiert. „Das gemeinsame Projekt von RhönEnergie und der FW-Gruppe ist beispielhaft für die Energiewende und schafft zugleich Wertschöpfung in der Region“, sagte Ingo Mihm, Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft der CDU-Kreistagsfraktion.

Mit Projekten wie dem Solarpark Wettersbach gehört der Landkreis Fulda bei der Erzeugung erneuerbarer Energien hessenweit zur Spitzengruppe, betonte Mihm. Auf einer Fläche von 12,5 Hektar entsteht entlang der A7 derzeit die größte Freiflächen-Photovoltaikanlage im Landkreis Fulda. Nach der Inbetriebnahme wird sie rechnerisch rund 6.000 Privathaushalte mit Strom versorgen.

Die meisten Module sind in Ost-West-Richtung ausgerichtet. Dadurch erzeugt die Anlage vor allem in den Morgen- und Abendstunden Strom – also dann, wenn viele andere Photovoltaikanlagen geringere Erträge liefern. Ein Teil der Module wurde bewusst in Richtung Süden installiert, um mögliche Blendwirkungen für den Verkehr auf der A7 auszuschließen.

Die RhönEnergie Erneuerbare GmbH und die FW-Holding GmbH des Unternehmers Florian Wehner investieren gemeinsam 8,2 Millionen Euro in das Projekt. Gemeinsam mit einem Teil der Flächeneigentümer sind sie Gesellschafter der Projektgesellschaft RhönSolar Rothemann GmbH & Co. KG. Die Finanzierung erfolgt über ein Kreditinstitut aus dem Landkreis Fulda. In den kommenden Wochen wird eine rund 2,5 Kilometer lange 20.000-Volt-Leitung entlang der Autobahn verlegt. Anfang Oktober soll der Solarpark ans Netz gehen.

„Das ist ein herausragendes Projekt, das zeigt, wie wir Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region erfolgreich miteinander verbinden können“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt. Voraussetzung dafür sei, dass die RhönEnergie Gruppe über ausreichend finanziellen Spielraum verfüge, um konsequent in Zukunftstechnologien zu investieren. Deshalb verfolgten Landkreis und Stadt Fulda als größte Gesellschafter nicht das Ziel möglichst hoher Dividenden. Stattdessen stärkten sie bewusst die Investitionskraft des Unternehmens. Bis 2030 will die RhönEnergie Gruppe insgesamt 360 Millionen Euro investieren – darunter jeweils rund 100 Millionen Euro in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien sowie in den Ausbau der Stromnetze.

„Mit diesem Projekt unterstreichen wir unseren Anspruch, die Energiewende in der Region aktiv voranzubringen“, sagte Stefan Fella, Geschäftsführer der RhönEnergie Erneuerbare GmbH. „Wir erzeugen sauberen Strom für die Menschen vor Ort – und die Wertschöpfung bleibt ebenfalls in der Region.“ Florian Wehner dankte dem Landkreis Fulda und der Eichenzeller Gemeindeverwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Genehmigung und Umsetzung des Projekts.

Die CDU-Kreistagsfraktion und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt informierten sich bei Stefan Fella, Geschäftsführer der RhönEnergie Erneuerbare GmbH, und Unternehmer Florian Wehner (beide rechts) über den Fortschritt des Solarparks.

Foto: RhönEnergie

Auf 12,5 Hektar entsteht derzeit entlang der A7 auf Eichenzeller Gebiet der größte Photovoltaik-Freiflächenpark im Landkreis Fulda.

Foto: RhönEnergie

Im PV-Park Wettersbach ist die Montage der insgesamt 31.000 PV-Module in dieser Woche abgeschlossen worden.

Foto: RhönEnergie

Fulda, 10.07.2026