Familienministerin Diana Stolz besucht Ausstellung „Frauen schaffen Zukunft“
Fulda. Die Hessische Familienministerin Diana Stolz hat die Ausstellung „Frauen schaffen Zukunft“ im Foyer der RhönEnergie in Fulda besucht und das Engagement der beteiligten Unternehmen für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Arbeitswelt gewürdigt. Die Fotoausstellung wird von sechs Unternehmen aus der Region getragen und zeigt Frauen in Berufen, in denen sie noch immer unterrepräsentiert sind.
„Aktionen wie diese besondere Ausstellung bringen eine Menge für die Sichtbarkeit von Frauen im Beruf. Denn Frauen sind in vielen Berufen immer noch unterrepräsentiert – übrigens auch in der Politik“, sagte die Ministerin bei ihrem Besuch.
Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Ingenieurdienstleisters EDAG, des Technikunternehmens JUMO, des Klinikums Fulda, des Getränkefachgroßhandels Heurich, des Logistikunternehmens Zufall und des Energieversorgers RhönEnergie. Die sechs Unternehmen wollen damit Frauen ermutigen, berufliche Wege auch in Branchen einzuschlagen, in denen sie bislang seltener vertreten sind.
Wie wichtig das Thema weiterhin ist, zeigen auch die Frauenanteile in den Belegschaften der beteiligten Unternehmen: Bei EDAG liegt der Anteil weiblicher Beschäftigter bei 22 Prozent, bei Heurich bei 23 Prozent, bei RhönEnergie bei 24 Prozent und bei Zufall bei 30 Prozent. JUMO beschäftigt 38 Prozent Frauen. Eine Ausnahme bildet das Klinikum Fulda mit einem Frauenanteil von 78 Prozent.
„Uns ist das Thema Förderung von Frauen wichtig. Wir würden gern noch viel mehr Bewerberinnen einstellen – aber oft fehlt selbst hochqualifizierten Frauen leider der Mut, sich zu bewerben“, sagte Dr. Arnt Meyer, Geschäftsführer der RhönEnergie Gruppe. Susanne Brune, Head of Talentmanagement bei der EDAG, berichtete von ähnlichen Erfahrungen. Für die Ausstellung hat Fuldaer Fotograf Walter Rammler zwölf Mitarbeiterinnen aus den sechs Unternehmen in ihrem Arbeitsumfeld porträtiert. Die Bilder zeigen Frauen in Berufen, in denen sie derzeit noch unterrepräsentiert sind, und machen ihre Leistungen und Karrierewege sichtbar.
Familienministerin Diana Stolz begrüßte insbesondere die Zusammenarbeit der Unternehmen über Branchen- und Unternehmensgrenzen hinweg. „Es beeindruckt mich, wenn Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen gemeinsam an einem Strang ziehen – das hat eine andere Strahlkraft als Einzelinitiativen und kann wirklich Vorbild für andere Arbeitgeber in der Region sein“, sagte die Ministerin.
Die Ausstellung „Frauen schaffen Zukunft“ ist weiterhin während der Öffnungszeiten des RhönEnergie-Kundenzentrums (Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr) im Foyer in der Löherstraße zu sehen.

Freuen sich über das gemeinsame Signal von sechs Unternehmen für die Sichtbarkeit von Frauen im Berif (von links): Fotograf Walter Rammler, EDAG-Head-of-Talentmanagement Susanne Brune, Ministerin Diana Stolz, RhönEnergie-Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt.
Foto: RhönEnergie

Die Fotoausstellung im Foyer der RhönEnergie soll Frauen Mut machen, Berufe zu ergreifen, die oft noch als Männerdomäne gelten.
Foto: RhönEnergie
Fulda, 19.06.2026

