Nachhaltigkeitspreis
Preisgeld im Gesamtwert von 10.000 Euro gewinnen!

Nachhaltigkeitspreis 2026

Mit dem Nachhaltigkeitspreis zeichnen wir zum dritten Mal in Folge Projekte aus, die aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft in unserer Region beitragen – egal wie groß sie sind. Im Fokus stehen dabei laufende oder bereits abgeschlossene Projekte, die heute schon Wirkung zeigen – von Klimaschutz und Naturschutz bis hin zu Energiesparen und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Auch kleinere Initiativen und lokale Ideen sind ausdrücklich willkommen, denn Veränderung beginnt oft im Kleinen.
Auf einen Blick

Eingereichte Bewerbungen 2026

Projekt-Beschreibung:
Meine Projekte sind Kräuter Garten-, Naturwanderungen und Veranstaltungen rings um Pflanzen und Anbau + Nutzung. Hierbei biete ich Wanderungen, Kurse und Workshops an, in denen gezeigt wird, wie man mit den hier wachsenden Pflanzen, Früchten und Kräutern arbeiten und leben kann. Wie man verwertet möglichst ohne Abfall!!! Ich zeige speziell anhand meines Gartens, wie man sich auch in kleinen Gärten selbst versorgen kann. Naturschutz und Pflanzenwahl sind ein weiteres Thema bei Neuanlage eines Gartens. wie auch Wasserverbrauch, Invasive Pflanzen, Bienen und Insektenkräuter, CO² Emission von Pflanzen usw.)

Nachhaltigkeitswert:
Für mich liegt der Nachhaltigkeitswert eindeutig darin, den Teilnehmern Natur wieder näher zu bringen. Sie zu sensibilisieren umzudenken. Sie kommen selbst ins tun, weil sie sehen, dass es auch auf kleinen Flächen geht. Sie setzen um, was sie gesehen haben und geben der Natur und sich selbst etwas davon zurück. Das ist mein Ziel.

Erfahrungen:
In den letzten 6 Jahren habe ich über 1.000 Leute über mein Grundstück und durch Wald und Wiese geführt. Viele von ihnen melden sich, schicken Bilder, kommen zum nächsten Kurs, weil sie mehr wissen wollen. Pflanzen wie die Taubnessel (ein absolutes Bienenkraut) und Co dürfen bleiben, landen nicht mehr in der Biotonne. Gemüse wird selbst gezogen und angebaut und verarbeitet und kommen nicht von weit her. Die Teilnehmer nutzen ihre eigenen Ressourcen, haben Spaß dabei, helfen der Natur und verarbeiten, was hier wächst und gedeiht, ohne lange Anfahrtswege, Frisch vom Garten auf den Teller! Sie unterstützen die Umwelt und die Insekten und haben Spaß daran. Besser geht es wohl nicht.

Laufzeit:
Das neue Projekt mit eigenen Kursen ist dieses Jahr angelaufen, ich plane vorerst für die nächsten 2 Jahre. Wenn es sich trägt und Interesse vorhanden ist, möchte ich gerne dabei bleiben und das Ganze noch ausbauen, so lange es geht.

Preisgeld:
Ich benötige dringend einen wetterfesten, Stab-Pavillon für ca. 10-12 Leute, hier vor Ort, in meinem Garten. Muss auch meine Werbung ausbauen, da ich immer noch alles selbst mache um präsent zu sein. Materialien (Schaubeete) werden für weitere Workshops benötigt um besser erklären zu können.

Projekt-Beschreibung:
Mit unserem Familienprojekt „Hammelmöhre“ entwickeln wir eine klimaresiliente Landwirtschaft für die Zukunft. Durch Agroforst als dreidimensionale Landwirtschaft, torffreie Jungpflanzenanzucht, eigene Pflanzenkohle, Mulch- und Permakulturansätze fördern wir Bodenfruchtbarkeit, Wasserspeicherung, Kohlenstoffbindung und Artenvielfalt.

Ergänzt wird unser Konzept durch Lebensräume für Amphibien, Wildbienen und andere Nützlinge. Unser Ziel ist es zu zeigen, dass regionale Lebensmittelproduktion, Klimaschutz und Biodiversität keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam die Grundlage einer zukunftsfähigen Landwirtschaft bilden.

Nachhaltigkeitswert:
Durch unser Anbausystem wird Wasser eingespart, Boden aufgebaut und Biodiversität gefördert ganz ohne Agrochemie. Wir verwenden ausschließlich samenfestes Saatgut, setzen auf regionale alte Streuobstsorten und ziehen Zweinutzungsrassen wie das Bielefelder Kennhuhn auf. Dies dient dem Erhalt der regionalen Vielfalt als Grundlage für Anpassungsfähgkeit und Unabhängigkeit im Ernährungssystem.

Erfahrungen:
Schon nach kürzester Zeit konnten wir deutlich verbesserte Wasserretention, weniger Erosion und höhere biologische Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt auf Acker und Streuobstwiese erkennen. Wir haben überraschend schmackhaftere Nahrungsmittel durch Sortenauswahl und kurze Produktionswege.
Kühlere Bodentemperatur bei Hitze, verbesserter Humusaufbau auf den Flächen, mehr Nützlinge. Klar messbar sind zum Beispiel Bodentemperatur, Mikrobiologie und Artenvielfalt, Verdunstung und Wasserhaltevermögen, Humusmenge und Nährstoffspeicherung.

Laufzeit:
Es handelt sich um ein familiäres Lebensprojekt.

Preisgeld:
Mit einem eventuellen Preisgeld würden wir ein Obstlager für das Obst von unseren Streuobstwiesen aufbauen wollen. Streuobst als traditionelle Form des Agroforsts kann nur weiterbestehen wenn sie aktiv genutzt wird.

Projekt-Beschreibung:
Kleidertausch Fulda ist eine ehrenamtliche Initiative für nachhaltigen Modekonsum und mehr Gemeinschaft in der Region Fulda. Bei regelmäßig stattfindenden Kleidertauschpartys an verschiedenen Orten können gut erhaltene Kleidungsstücke kostenlos gegen andere getauscht werden – denn, was der eine nicht mehr mag, kann für den anderen das neue Lieblingsstück sein. Gleichzeitig werden durch Spenden sowie den Verkauf von Kuchen und Getränken soziale Projekte in Fulda unterstützt. Die Initiative setzt sich für Ressourcenschonung, bewussten Konsum und soziales Engagement ein.

Nachhaltigkeitswert:
Der Kleidertausch verlängert die Nutzungsdauer von Kleidung und reduziert den Bedarf an neuproduzierter Kleidung. Dadurch werden Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffe eingespart sowie CO₂-Emissionen vermieden. Gleichzeitig will die Initiative auf einen bewussteren Umgang mit Mode hinweisen und ein Zeichen gegen Fast Fashion und unnötigen Konsum setzen.

Erfahrungen:
Kleidertausch Fulda erlebt eine große Resonanz, teilweise mit bis zu 750 getauschten Teilen und ca. 180 Besuchern pro Party. Die Veranstaltungen bringen Menschen verschiedener Generationen zusammen und zeigen, dass nachhaltiger Konsum attraktiv sein kann. Viele Teilnehmende schätzen die Möglichkeit, gut erhaltene Kleidung weiterzugeben und neue Lieblingsstücke zu finden. Auf Instagram hat die Initiative bereits 652 Follower.
Gleichzeitig stärkt die Initiative das Bewusstsein für Ressourcenschonung und verbindet Nachhaltigkeit mit sozialem Engagement für lokale Projekte.

Laufzeit:
Die Kleidertauschpartys finden ein- bis zweimal jährlich statt. Die Organisatorinnen Lena Schleicher, Luca Schleicher und Ann-Katrin Jehn hoffen, die Partys noch viele Jahre anbieten zu können, um weiterhin für nachhaltigen Konsum zu sensibilisieren.

Preisgeld:
Mit dem Preisgeld könnte Kleidertausch Fulda ihre Veranstaltungen weiterentwickeln und mehr Menschen für nachhaltigen Konsum begeistern. Denkbar wären die Anschaffung von Kleiderständern, Transport- und Lagermöglichkeiten, Werbematerialien oder die Finanzierung größerer Veranstaltungsräume. Zudem könnten Workshops zu nachhaltiger Mode, Upcycling etc. angeboten werden.

Projekt-Beschreibung:
Umbau Kinderspielplatz in Lanzingen. Naturnah- mit der Anpflanzung von Obstbäumen, Großsträuchern und Stauden (nur heimische Arten). Bau einer Schutzhütte. Anlage einer Blühwiese. Umstellung des Pflegekonzeptes/Mähintervalle verlängert. Umsetzung durch Bürger(Mitglieder OGV-Lanzingen). Umbau in Handarbeit + Minibagger. Montage von 4 Bildtafeln (Tiere/Pflanzen/Ökologie) Montage einer Schultafel zum „malen“ mit Kreide. Vergrößerung des Sandkastens. Nutzung der alten Sandkastenbauteile als kindgerechte Sitzbänkchen. Bau und Aufstellung eines Bienenhotels. Anlage einer Nachhecke mit 10 Beerensträuchern. Einbeziehung eines Privatgrundstücks in die Fläche. Staudenecke mit Spätblühern/Rainfarn/etc.

Nachhaltigkeitswert:
Kinderpielplätze sind in vielfältigen Ausführungen in fast allen Gemeinden vorhanden. Die vorhandenen Flächen bieten sich zur naturnahen Umgestaltung an. Hier liegt bei unserem Projekt der Fokus auf „sanfter Umgestaltung“ statt „brutalem Neubau“. Ziel: mit geringem Einsatz von Finanz- und techn. Mitteln einen möglichst großen Nutzen im Bereich „naturnah“, „klimatauglich“, generationsübergreifend.

Erfahrungen:
Erste Baumpflanzung in 2024. Große Pflanzaktion und Montage der Bildtafeln in 2025. Fertigstellung Schutzhütte in 4/2026. Spielplatz wird sehr gut angenommen. Zuverlässige Pflege/Mähen/Wässern erforderlich und durch Bürger sichergestellt. Kein Einsatz des Bauhofes der Gemeinde mehr nötig. Alles sieht etwas „wilder“ aus – das war ja auch unser Ziel. Bild- und Schultafel werden sehr gut angenommen, es wird immer „gemalt“. Schutzhütte auch als Geburtstagsfeier Location gern genutzt. Bisher kein Vandalismus. Bei den Pflanzen hat nicht alles überlebt- d.h. Nachpflanzung im Herbst nötig. Einbindung Kindergarten angestrebt- zum Gießen, Beeren ernten, etc.

Laufzeit:
Langzeitprojekt – Umsetzung verschiedener Bausteine – jedes Jahr etwas Neues. Pflege soll dauerhaft durch Bürger sichergestellt werden.

Preisgeld:
Finanzierung von Nachpflanzung Bäume/Sträucher. Anlage einer Steintreppe/Trockenmauer als Sitzmöglichkeit/Arena. Beschaffung eines Kinder-Fußballtores.

Projekt-Beschreibung:
Das Studienprojekt „Foodcycle“ des Fachbereichs Oecotrophologie fördert aktiv die Lebensmittelwertschätzung in der Region. Das Team spricht verschiedene Zielgruppen mit interaktiven Formaten an: Für Grundschulkinder wurden im Rahmen der MINT-Tage Workshops durchgeführt und ein Lernspiel „Food Heroes“ entwickelt. Erwachsene Bürger wurden über ein öffentliches Pub Quiz zum Thema Lebensmittelwertschätzung sensibilisiert.
Zudem wurde der hochschuleigene Lebensmittel-Tausch-Kühlschrank wiedereröffnet und mit geretteten Lebensmitteln für Hochschulangehörige gefüllt. Begleitet wird das Projekt durch eine informative Social-MediaKampagne und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort (z.B. am Hessentag).

Nachhaltigkeitswert:
Dieser liegt in der direkten Reduktion von Lebensmittelabfällen und langfristiger Bildungsarbeit. Der Kühlschrank bewahrt noch genießbare Lebensmittel vor der Tonne. Zudem setzt das Projekt Aufklärungsarbeit mit verschiedenen Methoden, wie Gamification, um. So wird die intrinsische Motivation für Lebensmittelwertschätzung gestärkt und für Verschwendung sensibilisiert – ganz im Sinne der SDGs.

Erfahrungen:
Die Erfahrungen sind durchweg positiv und zeigen messbare Erfolge. Das „Foodcycle Pub-Quiz“ erreichte rund 30 Teilnehmende. Laut Evaluation stieg die Selbsteinschätzung des eigenen Wissens durch das Quiz. 80 % der Teilnehmende bewerteten die Inhalte als positiv. Der wiedereröffnete Kühlschrank verzeichnet eine enorm hohe Nachfrage. So konnten bereits viele Lebensmittel vor der Verschwendung bewahrt werden. Die MINT-Tage wurden
von den Lehrkräften ebenfalls als lehrreiche, kindgerechte Wissensvermittlung beschrieben. Online erreichte die Kampagne bereits 86 Follower und vermittelte mit insgesamt 17 Posts wissenschaftlich fundierte Inhalte zum Thema Lebensmittelwertschätzung.

Laufzeit:
„Foodcycle“ wird im Rahmen des Studienprojekts über 3 Semester durchgeführt. Die aktuelle Gruppe schließt dieses im August ab. Derzeit arbeitet sich bereits eine neue Gruppe ein, die das Projekt mit eigenen Maßnahmen und Ideen weiterführen wird.

Preisgeld:
Das Preisgeld würde die Gruppe sehr gerne an die Tafel Fulda spenden, da diese ebenfalls zu einer enormen Reduktion der Lebensmittelabfälle beiträgt und an Bedürftige verteilt. Daher ist das zugehörige Spendenkonto direkt als Bankverbindung angegeben.

Projekt-Beschreibung:
In Ulmbach wurde auf einer Fläche von ca. 1500m² in Zusammenarbeit Stadt Steinau, Spessart Regional und großen bürgerlichen Engagement ein Naturerlebnisraum gebaut. Auf grüner ebener Rasenfläche mit 2 Spielgeräten ( welche von 2 Müttern durch Spenden gekauft wurde) wurde mit Modellierung, Holz aus dem Gemeindewald, Bruchstein aus der Region und heimischen Wildpflanzen ein Erlebnisraum geschaffen, der nicht nur für Kinder, sondern für alle Generationen als erholsamer Treffpunkt und Ort des Natur Erlebnis genutzt werden kann. Die Umsetzung erfolgte im Okt 25 mit ca 30 ehrenamtlichen Helfern aus dem gesamten Bundesgebiet, und vielen Helfern aus dem Ort.

Nachhaltigkeitswert:
Es ist ein echtes, artenreiches Natur- Erelbnis Gelände mit ausschließlich heimischen Wildpflanzen und regionalen Saatgut. Zukünftig werden hier wilde Kinder und wilde Pflanzen spielerisch zusammenfinden. Insgesamt wurden über Pflanzungen und Ansaaten 149 Wildpflanzenarten (Wiese, Säume, Beete) und 72 Geehözarten angesiedelt. Ein Paradies für Wildbienen, Schmetterlinge, Distelfinken und Co.

Erfahrungen:
Da der Naturerlebnisraum sehr zentral in unmittelbarer Nähe der Kita, der Grundschule, der Sportplätze, des Schwimmbades und am Partnerschafts-Spazierweg liegt, ist er immer von alt und jung gut besucht. Das Projekt wurde möglich, weil über viele Jahre (ab 2018) hinweg Überzeugungsarbeit und Spendenakquise der beiden Mütter betrieben wurde, und so das Projekt von einer fehlenden Bank zum Naturerlebnisraum wurde. Verschiedene Bürger
übernehmen das bewässern der Bäume und Stauden. Es wird gemeinsam geachtet, das das Gelände sorgsam behandelt und bespielt wird. NABU, Obst- und Gartenbauverein, Landfrauenverein, Grundschule, die beiden Mütter und der Bürgermeister haben Baumpatenschaften übernommen.

Laufzeit:
Bei angepasster naturnaher Pflege kann das Gelände uralt werden, und auch zukünftigen Generationen einen naturnahen Platz zum Treffen und erholen bieten, und somit ein lebendiger Anschauungs- und Lernort für Artenvielfalt werden.

Preisgeld:
Sachkundige Pflegebegleitung kann über das Preisgeld langfristig sichergestellt werden. Da die Bäume noch sehr klein sind, würde ein Teil des Geldes zur Anschaffung eines Sonnensegel über der Sandecke genutzt werden.

Projekt-Beschreibung:
Das ist eine wunderbare Initiative des Vereins Therapiehunde Osthessen e.V., die zeigt, wie sich Tierschutz, tiergestützte Arbeit und aktiver Naturschutz perfekt miteinander verbinden lassen. Durch das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern sowie das Aufstellen von Nistkästen leistet die Trainingswiese einen wertvollen Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit und Biodiversität.

Nachhaltigkeitswert:
Nahrungsquelle und Schutz: Heimische Buchen, Obstbäume und Beerensträucher bieten Vögeln und Insekten zu jeder Jahreszeit natürliche Nahrung (Samen, Früchte, Insekten) und sichere Verstecke. Künstliche Nisthilfen: Die aufgestellten Vogelkästen gleichen den Mangel an natürlichen Baumhöhlen aus. Sie bieten Vögeln geschützte Brutplätze für die Aufzucht ihrer Jungen.

Erfahrungen:
Positives Mikroklima: Die tiefen Wurzeln der Gehölze verbessern die Bodenqualität der Trainingswiese. Gleichzeitig spenden die heranwachsenden Bäume den Hunden und Trainern an heißen Sommertagen wertvollen Schatten. Vorbildfunktion: Da der Verein intensiv mit Kindern, Schulen und Kindergärten arbeitet, dient diese naturnahe Wiese auch als großartiges Anschauungsobjekt. Sie vermittelt den respektvollen Umgang mit der Natur direkt in der Praxis.

Laufzeit:
Die Laufzeit dieses Projekts ist dauerhaft und langfristig angelegt, da es sich um eine dauerhafte Veränderung des Ökosystems handelt. Während die erste Umsetzungsphase kurz ist, entfalten die Maßnahmen ihre Wirkung über Jahrzehnte.

Preisgeld:
Das Preisgeld würde direkt in den langfristigen Erhalt, die Pflege und den Ausbau des ökologischen Trainingsgeländes fließen. Da die Therapiehunde Osthessen e.V. rein ehrenamtlich arbeiten, stellt diese Finanzierung die Nachhaltigkeit des Projekts ohne Belastung der Vereinskasse sicher. Zum Beispiel für Baumschnitt, Nistkästen für größere Vögel, Totholzecke, weiter Bäume zu Bepflanzung.

Projekt-Beschreibung:
Die Glückswiese der Freien Schule Glücksschmiede ist ein außerschulischer Naturlernort, an dem Kinder Nachhaltigkeit unmittelbar erleben. Die Fläche wird regelmäßig für Umweltbildung, Naturpädagogik, Waldtage und Schulgartenprojekte genutzt. Gemeinsam legen die Kinder Blühflächen an, fördern Insekten und andere heimische Tierarten, bauen Gemüse an und lernen ökologische Kreisläufe kennen. Die Glückswiese ist fest im Schulalltag verankert und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, einen lebendigen Lern- und Lebensraum zu schaffen, der Naturerfahrung, Artenvielfalt und nachhaltiges Handeln miteinander verbindet.

Nachhaltigkeitswert:
Die Glückswiese verbindet Umweltbildung mit aktivem Naturschutz. Durch Blühflächen, Insektenförderung, Gemüseanbau und naturnahe Gestaltung entstehen wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Kinder lernen ökologische Zusammenhänge nicht aus Büchern, sondern durch eigenes Handeln. Dadurch werden nachhaltiges Denken, Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung für die Natur langfristig gefördert.

Erfahrungen:
Die Glückswiese wird von den Kindern mit großer Begeisterung genutzt. Bereits entstanden sind ein Schulgarten, erste Blühflächen sowie Maßnahmen zur Insektenförderung. Die Kinder übernehmen Verantwortung bei Pflege, Aussaat und Beobachtung der Natur. Regelmäßige Lernzeiten auf der Wiese und im angrenzenden Wald stärken das Umweltbewusstsein und fördern praktisches Lernen. Erste Erfolge zeigen sich durch eine höhere Artenvielfalt
bei Insekten und die erfolgreiche Ernte verschiedener Gemüsesorten. Die Glückswiese hat sich als fester Bestandteil unseres Schulkonzeptes etabliert und wird kontinuierlich erweitert.

Laufzeit:
Die Glückswiese ist als dauerhaftes und generationsübergreifendes Projekt angelegt. Sie ist fest in unserem Schulkonzept verankert und wird seit mehreren Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Weitere Maßnahmen sind langfristig geplant.

Preisgeld:
Das Preisgeld soll für die Weiterentwicklung der Glückswiese eingesetzt werden. Geplant sind zusätzliche Blühflächen, heimische Sträucher und Obstgehölze, ein Naturklassenzimmer mit Sitzmöglichkeiten, eine Feuerstelle für naturpädagogische Angebote sowie weitere Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt und Umweltbildung.

Projekt-Beschreibung:
Anpflanzung einer Streuobstwiese mit diversen Obstbäumen wie z.B. verschiedenen Apfel-, Birnen-, Pflaumenund Kirschbäumen. Ergänzt wird diese Streuobstwiese mit Insektenhotels, Lesesteinhaufen und Ansitzstangen für Greifvögel und Wasserstellen. Mit Aktionstagen auf der Wiese sollen die Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden. An den Aktionstagen werden zum Beispiel Pflegearbeiten des Grundstücks, Mäharbeiten, Obstbaumschnitt und später dann Ernte mit Saftpressen durchgeführt. Der ortsansässige Schäfer hütet mit seinen Schafen und Ziegen die Wiese zur Landschaftspflege ab.

Nachhaltigkeitswert:
Die Streuobstwiese leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt, zum Klima- und Bodenschutz sowie zur Bewahrung regionaler Kulturlandschaften. Sie bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sichert alte Obstsorten und fördert Umweltbildung sowie nachhaltige regionale Wertschöpfung. Das Projekt stärkt Natur, Gemeinschaft und Zukunftsfähigkeit gleichermaßen.

Erfahrungen:
Die Fläche wird von einer wachsenden Zahl an Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren genutzt. Durch die Pflanzung regionaltypischer Obstsorten wird die genetische Vielfalt erhalten. Mit dem Bau von Insektenhotels, Lesesteinhaufen und weiteren Kleinstrukturen wird gezielt in die Biodiversität investiert und zusätzlicher Lebensraum geschaffen. Zudem stößt das Projekt auf großes Interesse in der Bevölkerung und trägt zur Sensibilisierung für
Natur- und Artenschutz bei.

Laufzeit:
Das Projekt ist langfristig angelegt. Die geplanten Maßnahmen werden in den nächsten drei Jahren umgesetzt. Pflege, Erhalt und Weiterentwicklung der Streuobstwiese sowie der Biodiversitätsstrukturen erfolgen dauerhaft.

Preisgeld:
Ein mögliches Preisgeld würde vollständig in die Weiterentwicklung der Streuobstwiese investiert. Geplant sind die Pflanzung weiterer Obstbäume, die Anlage von Biodiversitätsstrukturen sowie Aktionstage und Mitmachveranstaltungen, um das Bewusstsein für Natur-, Arten- und Klimaschutz zu stärken.

Erfahrungen:
Die Arnika breitet sich prächtig aus. Die Sibirische Schwertlilie (einziger Standort im Spessart) entwickelt sich prächtig. Die Kreuzotter hat sich wieder auf der Projektfläche angesiedelt. Zig Schmetterlingsarten konnten wieder dokumentiert werden. Leider sind 700 Zeichen zu knapp um die „Mächtigkeit“ des Projektes zu dokumentieren. Darüber hinaus von vielen Fachleuten (Uni Frankfurt, Artenschutz von Rhön bis Rhein e.V., Naturlandstiftung MKK, ..) supportet.

Laufzeit:
Kein Ende definiert.

Preisgeld:
Pacht bzw. Kauf weiterer Flächen zur Expansion des Projektgebietes, Anschaffung sinnvoller Geräte wie z. B. Vertikutierer um die Bemoosung (verhindert die natürliche Ausbreitung u. a. der Arnika) einzudämmen.

Projekt-Beschreibung:
Der Verein zur Förderung des (höchstgelegenen) Schwimmbades Dalherda bemüht sich schon seit Jahren darum, den Betrieb des Freibades Dalherda so nachhaltig wie möglich zu gestalten. So wurde vor knapp 20 Jahren die Ölheizung (rund jährlich 15.000 Liter Heizöl) zur Warmwasseraufbereitung des Schwimmbadwassers durch eine Solarthermie-Anlage ersetzt. Dieses Jahr konnten wir endlich unseren langersehnten Wunsch in die Tat umsetzen, und eine 11 Kw Photovoltaik-Anlage zur Saisoneröffnung 2026 in Betrieb nehmen. Diese Anlage erzeugt den Strom für die Umwälzpumpen und für die Wärmepumpe für die Warmwasserduschen. Damit schützen wir unser Klima nachhaltig. Ein Preis würde uns sehr unterstützen.

Nachhaltigkeitswert:
Wir sparen Heizöl (15.000 Liter jährlich) und den Strom für die Umwälzpumpen und die Wärmepumpe, den die Photovoltaik-Anlage produziert.

Erfahrungen:
Da wir die Anlage erst zum 06.06.2026 in Betrieb genommen haben, können wir noch keine detaillierten Angaben machen. Wir rechnen mit einer 30 bis 40-prozentigen Stromeinsparung

Laufzeit:
Unbegrenzt

Preisgeld:
Es ermöglicht den Erhalt des nachhaltigen Schwimmbadbetriebes und den weiteren Bestand unseres Schwimmbades als Begegnungsstätte, Sportstätte und zur Ermöglichung des Schwimmenlernens für Kinder und Jugendliche.

Projekt-Beschreibung:
Das Ziel des Projektes ist es, mittels Beweidung des Naturschutzgebietes Hässeler Weiher von Neuenhaßlau und seines Umfeldes das NSG zu Pflegen und ein Biotopmosaik entstehen zu lassen. Dem liegt die Megaherbivorentheorie zugrunde, die besagt, dass die Landschaften Mitteleuropas und die gesamte Paläarktis bis zum Auftreten des modernen Menschen durch große Pflanzenfresser gestaltet wurde. Dies soll auf kleiner Fläche nachempfunden werden um eine möglichst große Biodiversität zu erreichen. Das Konzept eignet sich auch hervorragend um einen Biotopverbund zu erreichen. Aktuell beträgt die gesamte Beweidete Fläche ca. 23 ha, auf denen Taurusrinder, Konik-Pferde, Ziegen und Wasserbüffel weiden.

Nachhaltigkeitswert:
Die Wilde Weide soll mit möglichst geringem Aufwand die Biodiversität dauerhaft steigern. Die Entwicklungen im Gebiet werden durch ein wissenschaftliches Monitoring (Botanik und ausgewählte faunistische Artengruppen) im Auftrag des RP dokumentiert. Weitere wissenschaftliche Begleituntersuchungen wurden von mir angestoßen (u.a. mit der Goethe-Uni FFM). Umweltbildung fördert das Wissen der Bevölkerung.

Erfahrungen:
Bisherige naturschützerische Erfolge:

  • Verachtfachung der Zahl blühender Knabenkräuter
  • Ansiedlung des Wendehalses als Brutvogel
  • Ansiedlung des Steinkauzes als Brutvogel
  • Ansiedlung des Bienenfressers als Brutvogel im Umfeld (regelmäßige Nahrungssuche in der Weide)
  • Ansiedlung des Schwarzkehlchens als Brutvogel
  • 2026 erster Brutversuch des Kiebitzes im Kinzigtal nach 5 Jahren Abwesenheit (leider prädiert)
  • Vervier- bis -sechsfachung der Brutpaare des Neuntöters und des Blaukehlchens
  • Neuauftreten von Wollgras
  • Zurückdrängung von Neophyten (Goldrute, Indisches Springkraut)

Laufzeit:
Für die Wilde Weide Hässeler Weiher gibt es keine Laufzeitbegrenzung. Sie ist auf Dauer angelegt.

Preisgeld:
Keine Angabe

Projekt-Beschreibung:
Auf Grund niedriger Stände in Tiefbrunnen rufen Städte und Gemeinden in ganz Deutschland ihre Bürgerinnen und Bürger zu einem sparsamen Umgang mit Wasser auf. Auch die Stadt und der Landkreis Fulda appellierten in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit der RhönEnergie, eindringlich an einen verantwortungsvollen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. Wir vom Jugendhilfeverbund St. Elisabeth nehmen diese Appelle ernst. Mit zielführenden Projekten (der Einbau von sechs Zisternen, Perlatorentausch im großen Stil und wassersparenden Duschköpfen) reduzieren wir unseren (Trink-)Wasserverbrauch und geben Wissen darüber an die Kinder und Jugendlichen weiter.

Nachhaltigkeitswert:
Unser Anliegen ist es, bereits Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und insbesondere der stetig rarer werdenden Ressource Wasser zu vermitteln. Die Vielzahl an Projekten und Maßnahmen sensibilisieren die Kinder und Jugendlichen für diese wichtige Ressource, sie lernen wie kostbar Wasser ist und wie Verschwendung vermieden werden kann.

Erfahrungen:
Im Juni 2026 engagierten sich etwa 20 Kinder unserer Einrichtung im Altenpflegeheim St. Josef/Fulda und bauten dort 150 wassersparende Perlatoren ein. Die neuen Einsätze reduzieren die Menge des durchfließenden Wassers um etwa 75% und senken so den Gesamtwasserverbrauch des Altenpflegeheims merklich. Bei Neu- und Umbauten bauen wir aktuell zielgerichtet große Zisternen ein um das Regenwasser zu sammeln. Das gesammelte Wasser dient
der Garten- und Streuobstwiesenbewässerung und schützt so wertvolle Grundwasserreserven. Duschen sorgen, neben der Toilettenspülung für den größten Wasserverbrauch im Haushalt. Alle unserer Wohngruppen wurden aktuell mit Sparduschköpfen und Sparperlatoren versehen.

Laufzeit:
Wir haben uns gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen auf den Weg begeben spürbar den Wasserverbrauch zu reduzieren. In Workshops sind Ideen gewachsen, die viele neue Projekte zum Thema Wassersparen für die kommenden Jahre bereithalten.

Preisgeld:
Mit einem möglichen Preisgeld werden wir in die Lage versetzt unsere Maßnahmen noch zielgerichteter umzusetzen. Hierzu gehört u.a. das Anlegen eines Sickerteiches und eines Feuchtbiotops zur Förderung der Biodiversität.

Projekt-Beschreibung:
Mitten in der Rhön erleben die „Rhönwichtel“ Natur als täglichen Lern- und Lebensraum. Bis zu 20 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren werden von vier pädagogischen Fachkräften begleitet und lernen fernab von Medienreizen mit allen Sinnen. Die Natur fördert Bewegung, Kreativität, Konzentration, Motorik und soziale Kompetenzen. Durch das Beobachten von Tieren, Pflanzen und Jahreszeiten entwickeln die Kinder ein Verständnis für natürliche
Zusammenhänge sowie Respekt und Verantwortung für die Umwelt. Kreatives Gestalten mit Naturmaterialien stärkt Fantasie und Selbstvertrauen. So wachsen Kinder mit starken Wurzeln auf und lernen, sich als Teil der Natur zu verstehen und sie zu schützen.

Nachhaltigkeitswert:
Der Waldkindergarten schafft Nachhaltigkeit durch unmittelbares Naturerleben und gelebte Umweltbildung. Kinder entwickeln früh ein Verständnis für natürliche Kreisläufe, Ressourcenschonung und Verantwortung. Durch kreatives Lernen mit Naturmaterialien, Achtsamkeit und Gemeinschaft entstehen Werte und Verhaltensweisen, die langfristig umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln fördern.

Erfahrungen:
Ganzjähriges Lernen im Wald → höheres Naturverständnis → dokumentiert durch Elternfeedback und Entwicklungsbeobachtungen:

  • Kinder weisen zuhause/unterwegs auf Müll hin
  • Eltern berichten über mehr Interesse an Natur und Artenvielfalt
  • Kinder lösen Konflikte häufiger eigenständig und kooperativ
  • Kindergarten ist immer mit voller Auslastung/Warteliste ist sehr gefüllt und einige erhalten leider Absagen
  • ganzjährig draußen, nur bei kalten Tagen zur Pause in der kleinen Holzhütte
  • Natur- und Umweltprojekte wie beispielsweise Beete, Herbarium je Kind
  • Kinder benennen Tier- und Pflanzenarten, verstehen Jahreszeiten, Kreisläufe, Müllvermeidung

Laufzeit:
Ein dauerhaftes Projekt, das als Elterninitiative geführt wird, immer für die Kinder, die gerade im Kindergartenalter sind.

Preisgeld:
Unser Waldkindergarten „Rhönwichtel“ wird als Elternverein ausschließlich durch staatliche Förderung und die von den Eltern gezahlten Beiträge getragen. Dadurch stehen wir oft vor finanziellen Engpässen, bei denen ein Preisgeld Hilfe schafft.

Projekt-Beschreibung:
Das „Bündnis für Klima und Nachhaltigkeit Fulda – BKN“ wurde 2021 als Zusammenschluss von Initiativen, Verbänden und Einzelpersonen gegründet. In Arbeitsgruppen zu Mobilität, Ernährung, Energie, Konsum und Städtebau arbeitet es an Wegen zur Nachhaltigkeit. Kooperationspartner wie die Hochschule Fulda, der Kreisbauernverband und das Umweltzentrum bringen vielfältige Perspektiven ein. Mit der Veranstaltungsreihe „Im Dialog“ informiert und sensibilisiert es Bürgerinnen und Bürger zu regionalen Klimathemen. Ziel ist es, alltagsnahe Handlungsstrategien zu entwickeln und zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken.

Nachhaltigkeitswert:
Das BKN vernetzt zivilgesellschaftliche Akteure generationsübergreifend und initiiert bzw. stärkt regionale Netzwerke. Gemeinsam werden konkrete Handlungsoptionen erarbeitet und lokale Umsetzungswege gefunden. So entsteht eine breite gesellschaftliche Beteiligung, die Menschen ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und nachhaltige Veränderungen aktiv mitzugestalten.

Erfahrungen:
Das BKN stößt auf großes Interesse bei Organisationen sowie BürgerInnen und wird von der Politik wahrgenommen. Im Frühjahr 2025 startete das BKN mit großer Resonanz die Reihe „Im Dialog“:

  • mit dem Kreisbauernverband Fulda-Hünfeld zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern, 200 Personen in 2 Veranstaltungen
  • Podiumsdiskussion zum Thema Biolebensmittel in Discountern, die nachweislich zur Veränderung im Einkaufsverhalten führte mit über 50 Personen
  • Helmholzzentrum GEOMAR zum Einblick in den Stand der Klimaforschung, 2 Veranstaltung mit ca. 100 Personen
  • Kidicall Mass Familiengerechte Mobilitätswende, 2 Veranstaltungen über 200 Personen

Laufzeit:
Die Veranstaltungsreihe „Im Dialog“ ist bisher bis Ende 2026 geplant. Je nach Finanzierungsmöglichkeiten soll sie weitergeführt werden.

Preisgeld:
Das Preisgeld wird die Durchführung weiterer Veranstaltungen der Reihe „Im Dialog“ ermöglichen. Beispielsweise

  • Mitmachtheater mit lokalen Akteuren
  • Diskussion zu Landwirtschaft und Demokratie
  • Einladung namhafter Referenten wie Peter Reichenbach „Färben mit Naturmaterialien“

Projekt-Beschreibung:
Ich habe auf 2 verschiedenen Standorten in der Gemarkung Sinntal Breunings Forstflächen neu angepflanzt bzw. mit klimaangepassten Baumarten umgewandelt. Ich pflege diese Standorte seit 27 Jahren (Gesamtfläche 2 Hektar). Bei der einen Fläche handelt es sich um einen ehemaligen Fichtenbestand, der durch Stürme und Borkenkäfer zerstört wurde. Auf dieser Fläche habe ich Douglasie, Weißtanne, Kirsche, Eiche und Lärche
gepflanzt. Bei der anderen Fläche handelt es sich um ehemaliges Grünland, das von mir mit Bergahorn, Kirsche, Douglasie und Weißtanne bepflanzt wurde. Außerdem bewirtschafte ich eine Streuobstwiese mit ca. 25 Obstbäumen (teilweise neu gepflanzt).

Nachhaltigkeitswert:
Man kann in mehreren Jahrzehnten dort wertvolles Holz, für z.B. Möbel oder Furnierherstellung etc., ernten. Es besteht langfristig ein Erholungsfaktor. Wald dient zudem dem Klimaschutz und reinigt die Luft.

Erfahrungen:
Die Pflanzen haben sich bisher sehr gut entwickelt. Es wurden teilweise auch schon Bäume wertgeastet, mit dem Ziel
6 Meter lange astfreie Stammlänge zu erreichen.

Laufzeit:
Das Projekt ist auf eine unbegrenzte Laufzeit ausgelegt.

Preisgeld:
Es würde investiert werden in weitere Pflanzen, in Einzelschutzmaßnahmen, in Fegeschutzmaẞnahmen, in Verbissschutzmaßnahmen, in Freischneidemaßnahmen, in eine neue Motorsäge, einen Freischneider sowie in Betriebsstoffe (das alles wurde bislang von mir alleine finanziert).

Projekt-Beschreibung:
Grünes Tenniscamp des TC Hofbieber: Natur erleben, nachhaltig handeln und Tennis spielen Mit seinem „Grünen Tenniscamp“ verbindet der TC Hofbieber auf besondere Weise Sport, Umweltbildung und Nachhaltigkeit. Das Ferienangebot für unsere Tennis-Kids zeigt, dass Tennisspielen und aktiver Klimaschutz hervorragend zusammenpassen. Im Mittelpunkt des Camps steht nicht nur der Tennissport, sondern auch das bewusste Erleben der Natur. Ein besonderes Highlight ist der Bau eines Insektenhotels. Auch ausgediente Tennisbälle erhalten beim Grünen Tenniscamp ein zweites Leben. Statt im Müll zu landen, werden sie zu originellen Kresse-Töpfchen umfunktioniert.

Nachhaltigkeitswert:
Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen spielerisch, wie wichtig der Schutz von Umwelt, Pflanzen und Tieren ist. Dabei werden verschiedene nachhaltige Projekte gemeinsam umgesetzt. Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick schaffen die Kinder wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Marienkäfer und andere Nützlinge. So leisten sie einen direkten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Erfahrungen:
Es fand bisher ausschließlich ein Tenniscamp für unsere Jugendliche statt, hier stand das gemeinsame Tennisspielen im Vordergrund. Vorhaben: Neben den Bastel- und Umweltaktionen soll natürlich Bewegung, Spiel und Spaß auf dem Tennisplatz nicht zu kurz kommen. Die Kinder sollen ihre Tennistechnik verbessern, den Teamgeist und Fairness stärken und sollen gemeinsam eine abwechslungsreiche Zeit an der frischen Luft verbringen. Das Grüne Tenniscamp des TC Hofbieber soll eindrucksvoll zeigen, wie Umweltbewusstsein bereits bei Kindern gefördert werden kann. Durch die Verbindung von Sport, Naturerlebnis und nachhaltigem Handeln sollen die Kinder Verantwortung für die Natur übernehmen.

Laufzeit:
Das Projekt findet erstmalig für unsere Kleinsten vom 20. – 22. Juli 2026 statt. Mit diesem Projekt setzt der TC Hofbieber ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit im Vereinsleben und macht Klimaschutz für Kinder erlebbar, praktisch und nachhaltig.

Preisgeld:
Mit dem Preisgeld möchten wir u.a. die Außenanlagen verschönern, vielleicht auch Spielgeräte für unsere jüngsten kaufen damit der Verein wächst und für Familien attraktiv bleibt/wird. Denn Kinder sind unsere Zukunft, die Zukunft eines jeden Vereins.

Projekt-Beschreibung:
In unserer Kindertagesstätte ist Nachhaltigkeit seit vielen Jahren fester Bestandteil des Alltags. Durch regelmäßige Naturerfahrungen lernen die Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Ressourcen. Sie beobachten Tiere und Pflanzen, besuchen Biotope, beteiligen sich an Müllsammelaktionen und erleben ökologische Zusammenhänge auf unserem naturnahen Außengelände. Zudem begleiten sie die Entwicklung von Schmetterlingen oder Kaulquappen und engagieren sich aktiv im Artenschutz, etwa durch den Bau von Nistkästen und Weißstorch-Nistplattformen. So entwickeln sie früh ein nachhaltiges Umweltbewusstsein und tragen dieses Wissen in ihre Familien hinein.

Nachhaltigkeitswert:
Der Wert liegt in der frühzeitigen Förderung von Umweltbewusstsein und nachhaltigem Handeln. Durch regelmäßige Naturerfahrungen entwickeln Kinder Wertschätzung für Tiere, Pflanzen und Lebensräume. Das Projekt ist dauerhaft im Kita-Alltag verankert und wirkt über die Kinder als Multiplikatoren in die Familien hinein. So schaffen wir langfristig Grundlagen für verantwortungsvolles Handeln.

Erfahrungen:
Die Erfahrungen sind durchweg positiv. Die Kinder zeigen großes Interesse an Natur- und Umweltthemen, stellen Fragen und bringen eigene Beobachtungen in den Kita-Alltag ein. Besonders die Beobachtung von Tieren und deren Entwicklung sowie die Beteiligung an Artenschutzmaßnahmen fördern das Verständnis für ökologische Zusammenhänge. In den vergangenen Jahren wurden gemeinsam mehrere Nistkästen und Nistplattformen für Weißstörche gestaltet und gebaut. Zudem beobachten wir, dass Kinder ihr erworbenes Wissen in ihre Familien tragen und dort Gespräche über Natur- und Umweltschutz anregen.

Laufzeit:
Das Projekt ist dauerhaft angelegt und seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts. Die Maßnahmen werden kontinuierlich im Kita-Alltag umgesetzt und jährlich durch neue Natur- und Umweltbildungsangebote ergänzt.

Preisgeld:
Ein mögliches Preisgeld würden wir für zusätzliche Umweltbildungsangebote einsetzen. Geplant sind mehrere Aufführungen eines Umwelttheaters in unserer Kita sowie die Anschaffung von Materialien für Naturbeobachtung, Artenschutz und Umweltbildung. Dadurch können wir das bestehende Angebot nachhaltig erweitern und noch mehr Kindern wertvolle Naturerfahrungen ermöglichen.

Projekt-Beschreibung:
Das Jugendwaldheim Hasselroth wird vom SDW-Bezirksverband Gelnhausen, Hasselroth, Hanau und Rodenbach e.V. getragen und vermittelt seit über 50 Jahren Natur- und Waldpädagogik. 2026 wurden zwei neue Projekte gestartet: die Waldjugend Hasselroth und die Ferienfreizeit „Ferien im Wald“. Im Mittelpunkt steht die Waldjugend als regelmäßiges Natur- und Umweltbildungsangebot für Kinder. Durch gemeinsames Entdecken, Schnitzen, Bauen, Kochen am Lagerfeuer und praktische Naturschutzprojekte erleben sie den Wald als schützenswerten Lebensraum. Ziel ist es, Naturverbundenheit, Gemeinschaft und nachhaltiges Handeln langfristig zu fördern.

Nachhaltigkeitswert:
Wer den Wald liebt, wird ihn schützen. Die Waldjugend Hasselroth ermöglicht Kindern regelmäßige Naturerlebnisse, bei denen sie den Wald mit allen Sinnen erfahren, praktische Fähigkeiten erlernen und Verantwortung übernehmen. Aus gemeinsamen Abenteuern, Lagerfeuern und Naturbeobachtungen entsteht eine dauerhafte Verbindung zur Natur und Gemeinsch – die wichtigste Grundlage für nachhaltiges Handeln.

Erfahrungen:
Die ersten Erfahrungen sind durchweg positiv. Die Waldjugend Hasselroth wächst stetig und umfasst bereits über 20 regelmäßig teilnehmende Kinder. Die Begeisterung für gemeinsame Aktivitäten im Wald ist groß. Auch die neu gestartete Ferienfreizeit wird sehr gut angenommen: Die erste Ferienwoche ist bereits vollständig ausgebucht, für die zweite Woche sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Das zeigt den hohen Bedarf an wohnortnahen Natur- und Umweltbildungsangeboten. Besonders erfreulich ist, wie schnell sich Gemeinschaftsgefühl, Verantwortungsbewusstsein und Naturverbundenheit bei den Kindern entwickeln.

Laufzeit:
Die Waldjugend Hasselroth ist als dauerhaftes Angebot des Jugendwaldheims Hasselroth angelegt. Ziel ist eine langfristige Etablierung als fester Bestandteil der Natur- und Umweltbildung für Kinder und Jugendliche in der Region.

Preisgeld:
Ein Preisgeld würde direkt in den Ausbau der Waldjugend Hasselroth fließen. Geplant sind die Anschaffung eines Waldtipis als wettergeschützter Treffpunkt, T-Shirts. Zudem soll ein von den Kindern gewünschtes Bienenprojekt umgesetzt werden, um Lebensräume zu schaffen, Bienen zu schützen und langfristig eigenen Honig zu gewinnen. Der Rest fließt in Materialien für den Bau eines Lehmofens.

Projekt-Beschreibung:
Die Erneuer:Bar ist ein Projekt des Jugendwerks der AWO und bietet als Repair-Café eine wichtige Alternative zum Wegwerfen von Gebrauchsgegenständen und ermöglicht den Gästen dadurch den Geldbeutel sowie auch die Umwelt zu schonen. In der Erneuer:Bar helfen Ehrenamtliche mit entsprechendem Fachwissen das defekte Gerät wieder in Gang zu bringen. Bei einem Besuch können unsere Gäste dabei nicht nur die inneren Werte des in Mitleidenschaft gezogenen Gerätes kennen lernen, sondern ganz nebenbei neue Kompetenzen mit nach Hause nehmen. Der defekte Gegenstand kann mit Hilfe von Ehrenamtlichen selbst reparieret werden, und mit der Reparatur wird ein enormer Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet.

Nachhaltigkeitswert:
Die Erneuer:Bar in Fulda wurde vor 10 Jahren gegründet. Dieses Jahr im September feiern wir unser Jubiläum! Neben quantitativen Auswertungen besitzen wir eine Reparaturquote von 80%. Dabei ist die Erneuer:Bar noch viel mehr als das: Ein Ort für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Austausch! Ungefähr die Hälfte der Ehrenamtlichen Repairer sind seit unserer Gründung dabei.

Erfahrungen:
In der Erneuer:Bar Fulda helfen etwa 15 Ehrenamtliche in der Woche und bieten neben den Reparaturen ein Ort des Wissens-; und Erfahrungsaustuschs. In unseren Räumlichkeiten gibt es zusätzlich eine Werkzeugausleihe, denn auch bei dem Aspekt sind wir überzeugt, dass nicht jeder Haushalt alle Geräte besitzen muss, bei uns können sie unkompliziert gegen ein Pfand ausgeliehen werden! Wir führen eine Statistik und haben in den vergangenen 10 Jahren mehr als 7000 Gegenstände vor dem Wegwerfen gerettet.

Laufzeit:
Zu Beginn2016 hat eine 5jährige Förderung der Aktion Mensch das Projekt finanziert. Seitdem finanziert sich das Projekt nun über Spenden und einem Zuschuss der Stadt. Wir sind uns einig: Wir wollen auch weitere 10 Jahre defekte Geräte reparieren!

Preisgeld:
Zu Förderbeginn wurde der Erneuer:Bar ein Grundstock an Werkzeugen genehmigt. Nun, 10 Jahre später würden wir uns freuen, diese Werkzeuge, die wir im Alltag für unsere zahlreichen Reparaturen nutzen, teilweise zu erneuern oder zu ergänzen.

Projekt-Beschreibung:
Gemüseselbstanbau & Nachhaltigkeit, dafür schlägt mein Herz und so kam die Idee einen kleinen Laden im Nebenerwerb zu eröffnen, die ich im März 2026 im Stadtteil Nordend mit einem minimalistischen lowbudget Konzept realisieren konnte. Biogemüse, selbst angebaut, saisonal & lokal. Das möchte ich gerne vielen Menschen nahe bringen. In meinem Laden kann ich diese Botschaft von Nachhaltigkeit und ökologisch angebautem Gemüse nun weiter geben. Mit dem Schwerpunkt auf Jungpflanzen in Bioqualität und samenfestem Saatgut fülle ich eine Marktlücke zur Freude von Gemüsegärtner*innen, da es zentral in Fulda nur sehr wenige Möglichkeiten gibt dies in guter Qualität zu beziehen.

Nachhaltigkeitswert:
Immer mehr Menschen möchten ihre Gemüsejungpflanzen für den Gemüsegarten nicht in konventioneller Qualität erwerben, sondern legen Wert auf Bioqualität. Mit meinem lokalen Angebot an Gemüsejungpflanzen in Bioqualität und in reicher Sortenvielfalt kann ich dem nachkommen. Meine Kunden kommen zum Großteil zu Fuß oder mit dem Rad und müssen keine weiten Wege für ihr Gemüseglück nehmen.

Erfahrungen:
Das regelmäßige 14-tägige Angebot an Gemüsejungpflanzen (von Mitte März bis Mitte August) wird sehr gut angenommen. Die Kunden sind froh ein vielfältiges Angebot an Bio Pflanzen und Saatgut lokal zu bekommen. Keine weiten Wege, weniger online Bestellungen. Es besteht ein reger Austausch mit den Stammkunden, der Gärtnercommunity wie Schrebergarten Vereine etc. Auch das Umweltzentrum, Schulen und Kitas sind begeistert. Außerdem ist der Laden auch architektonisch ein echter Hingucker. In den 1970 war er mal eine Metzgerei.

Laufzeit:
Das Projekt ist auf Dauer angelegt, es soll sich nachhaltig etablieren und weiter wachsen.

Preisgeld:
Ein eventuelles Preisgeld würde ich in Arbeitsmaterial wie Bewässerungswannen, Schaufenster- und Ladengestaltung, sowie Marketing investieren.

Projekt-Beschreibung:
Die Initiative „Wollige Landschaftspfleger“ wird von uns, zwei Privatpersonen aus Petersberg, getragen. Aus Freude an der Natur, den Tieren und unserer Heimat halten wir eine Schafherde mit 35 Mutterschafen und rund 50 Lämmern. Mit ihr pflegen wir eigene Grünlandflächen sowie ökologische Ausgleichsflächen. Die Beweidung erfolgt naturnah, ohne Dünger oder Pflanzenschutzmittel, und trägt zum Erhalt wertvoller Lebensräume bei. Für diese Arbeit erhalten wir keine Vergütung. Vielmehr investieren wir unsere Freizeit und eigene Mittel, um einen Beitrag für Artenvielfalt, Landschaftspflege und den Erhalt unserer Kulturlandschaft zu leisten.

Nachhaltigkeitswert:
„Wollige Landschaftspfleger“ verbindet Naturschutz, Kreislaufwirtschaft und gesellschaftliches Engagement. Durch die extensive Beweidung fördern wir die Artenvielfalt und pflegen Flächen ohne künstliche Dünger. Schafmist und Wolle bleiben als natürliche Rohstoffe im regionalen Kreislauf. Gleichzeitig ermöglichen wir Kindern und Familien direkte Naturerlebnisse und vermitteln Wissen über Tiere.

Erfahrungen:
Mit unserer Herde leisten die „Wolligen Landschaftspfleger“ einen Beitrag zum Erhalt ökologisch wertvoller Flächen in und um Petersberg. Die naturnahe Beweidung fördert den Erhalt offener Landschaften und unterstützt die biologische Vielfalt. Besonders wichtig ist uns der soziale Aspekt: Kindergarten oder Schulkinder besuchen unsere Herde und erhalten Einblicke in Tierhaltung, Naturschutz und natürliche Kreisläufe. Die Wolle geben wir zur weiteren Nutzung als natürlichem Dünger ab, ebenso wird unser Schafmist von zahlreichen Gartenbesitzern für Beete und Hochbeete verwendet. So entstehen ökologische und gesellschaftliche Mehrwerte gleichermaßen.

Laufzeit:
Die Initiative basiert auf unserer Schafhaltung, die wir seit fast 20 Jahren betreiben. Die naturnahe Landschaftspflege erfolgt dauerhaft und ehrenamtlich. Unser Engagement ist keine kurzfristige Aktion, sondern ein langfristig angelegtes Projekt.

Preisgeld:
Ein mögliches Preisgeld würden wir in die Verbesserung des Tierwohls und die langfristige Fortführung unserer Initiative „Wollige Landschaftspfleger“ investieren. Geplant sind die Anschaffung eines Klauenstandes für eine rückenschonende und stressarme Klauenpflege. Diese Investition erleichtert die tägliche Arbeit und das Wohl der Tiere.

Projekt-Beschreibung:
Nachhaltigkeit an der Förderschule Lernen: An unserer Schule wurden von den Schülerinnen und Schülern (SuS) viele Pfandflaschen in den Müll geworfen oder zurückgelassen, da einzelne SuS den Pfandbetrag als zu gering empfanden. In einer SchülervertretungsSitzung (SV) kam die Idee auf, dass Pfand für die Schule zu nutzen. Alle (1.– 9. Klassen) sollten die Möglichkeit bekommen, freiwillig ihre Pfandflaschen zu spenden. Hierzu haben wir eine Pfandbox an einem zentralen Standort aufgestellt. Die Flaschen werden regelmäßig von der Mittestufe (Klasse 5 + 6) zurückgegeben. Die SuS lernen so auch den Weg einer Pfandflasche kennen. Als „Spendenziel“ vom Erlös der Spendenaktion wurde sich von den SuS der Kauf von Vogelfutter gewünscht.

Nachhaltigkeitswert:
Das Projekt fördert die Wiederverwertung von Wertstoffen, reduziert Abfall und stärkt bei unseren SuS das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Gleichzeitig leisten die SuS mit ihrer Spende und dem damit einhergehenden Kauf von Vogelfutter einen Beitrag zum Schutz und zur Unterstützung heimischer Vogelarten auf unserem Schulhof.

Erfahrungen:
Die Pfandbox wird von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen. Bereits kurz nach der Einführung wurden zahlreiche Pfandflaschen gesammelt, die sonst im Müll gelandet wären. Dies zeigen die zwei beigefügten Bilder, die den Inhalt der Pfandbox 10 Tage später dokumentieren. Zudem beobachten wir, dass das Bewusstsein für Recycling und Ressourcenschonung gestiegen ist und deutlich weniger Pfandflaschen achtlos entsorgt werden. Die Schülerinnen und Schüler denken schon immer besser selbst daran, ihre Flaschen in den 5-Minuten Pausen zur Pfandbox zu bringen. Das letzte Bild zeigt den Gesamtertrag von den Osterferien zu den Sommerferien.

Laufzeit:
Das Projekt startete nach den Osterferien 26 und soll dauerhaft weiterbestehen. Die Pfandbox wird kontinuierlich genutzt und regelmäßig geleert, sodass fortlaufend Mittel für Vogelfutter oder andere Nachhaltigkeits-Projekte gesammelt werden können.

Preisgeld:
Erste Ideen:

  • Kauf eines Bollerwagens zum leichteren Transport des Pfands zum nahgelegenen Supermarkt
  • Bau weiterer Futterstellen, Igel-/Insektenhaus, Eichhörnchen-Futterstation (im AL-Unterricht)
  • Regenwassertonne für Schulgarten

Projekt-Beschreibung:
Die Gartenfreunde Nüsttal sind aus dem Projekt „Gemeinsam Aktiv“ der Gemeinde Nüsttal entstanden und engagieren sich heute als eigenständige, ehrenamtliche Gemeinschaft für Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und lebendiges Dorfleben. Herzstück sind unsere seit sechs Jahren stattfindenden Frühlings- und Herbstpflanzenbörsen mit selbstgezogenen, samenfesten Pflanzen, regionalen Produkten und nachhaltiger Verpflegung. Mit Workshops, Gartentreffen und unserer Vision einer lokalen Kreislaufwirtschaft fördern wir Umweltbildung, Gemeinschaft und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Nachhaltigkeitswert:
Unser Projekt verbindet Biodiversität, Gemeinschaft und regionale Kreisläufe. Mit Pflanzenbörsen, Umweltbildung und dem Erhalt alter Sorten machen wir Nachhaltigkeit im Alltag erlebbar. Unsere Vision ist ein lokaler Humuskreislauf: Aus Bioabfällen entstehen durch Bokashi und Kompost fruchtbare Böden – für Klimaschutz, Artenvielfalt und eine lebenswerte Zukunft im Nüsttal.

Erfahrungen:
Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass gemeinschaftliches Handeln Menschen verbindet und nachhaltige Ideen im Alltag funktionieren. Auf unseren Pflanzenbörsen erleben wir, dass regional vermehrte, samenfeste Gemüse- und Pflanzensorten häufig besser an die Bedingungen der Rhön angepasst sind u. von vielen Gartenfreunden als besonders robust wahrgenommen werden. Erste Mitglieder sammeln zudem positive Erfahrungen mit Bokashi und
Terra Preta: Sie beobachten fruchtbarere Böden, kräftigere Pflanzen und einen geringeren Gießbedarf in Trockenperioden. Diese Beobachtungen motivieren uns, das Projekt weiterzuentwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung zu verbinden.

Laufzeit:
Unser Projekt ist langfristig angelegt. Seit sechs Jahren veranstalten wir regelmäßig unsere Frühlings- u. Herbstpflanzenbörsen. Nach einer pandemiebedingten Pause haben wir unsere Gemeinschaft neu aufgebaut und entwickeln sie weiter.

Preisgeld:
Das Preisgeld möchten wir in den Aufbau unserer regionalen Kreislaufwirtschaft investieren: für Bokashi-Eimer, effektive Mikroorganismen und Informationsmaterial, einen Zuschuss zu einem E-Lastenrad, den Aufbau eines gemeinschaftlichen Kompostplatzes sowie die anfängliche Organisation und den Transport. Falls nötig, möchten wir dafür auch eine geeignete Fläche anmieten.

Projekt-Beschreibung:
Im Verlauf der vergangenen 5 Jahre haben wir nach dem Abriss von Gebäuden die für die Landwirtschaft errichtet waren und seit ca. 10 Jahren ungenutzt herumstanden eine Gartenlandschaft mit Hausgarten, Beerensträuchern, Blumenrabatten und einer Obstwiese geschaffen. Aus dem Sockel und den unteren ca. 1.3m der Wände eines Hochsilos wurde ein Pool gebaut. Ein Gebäude, das wegen Grenzbebauung nicht abgerissen werden konnte wurde mit einer Erdaufschüttung versehen um die sichtbare Wandfläche zu verringern.

Nachhaltigkeitswert:
Es wurden über 500m² Hof- und Gebäudefläche entsiegelt. Auf einer Länge von über 50m entstanden Blumenrabatten mit einer großem Varietät an Blühpflanzen. Es wurde ein Hausgarten angelegt. Verschiedene Beerensträucher (Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren) sowie Obstbäume (Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschgen) wurden angepflanzt. Mit Feldsteinen wurden Stufen als Wärmeinseln befestigt.

Erfahrungen:
Der Wohnwehrt des alten Bauernhauses hat sich wesentlich erhöht. Die Windgeschwindigkeit im Hof hat deutlich abgenommen, auch die Hitze im Sommer ist wesentlich erträglicher geworden. Der Garten liefert das ganze Jahr über verwertbare Ergänzung für die Küche. Die Obstbäume liefern auch bereits erste Ernten, benötigen aber noch mindestens 10 Jahre bis größere Mengen Obst geerntet werden können. Vom Rasen wird Gras gewonnen, das im Herbst als Kompost in den Garten eingearbeitet wird.

Laufzeit:
Keine Laufzeitbegrenzung – der Garten wird bleiben, solange jemand gewillt ist, sich um ihn zu kümmern.

Preisgeld:
Meine Frau hat immer Ideen, was sich am Garten noch verbessern ließe. Die Hälfte zur Unterstützung sozialer- und umweltpolitischer Organisationen.

Projekt-Beschreibung:
Hof Loheland ist ein biologisch-dynamischer Schulbauernhof der Rudolf-Steiner-Schule Loheland. Seit dem Schuljahr 2024/25 ist er als wöchentlicher Lernort für die Klassen 1–5 verankert und wird projektbezogen auch von höheren Klassen genutzt. Kinder und Jugendliche erleben Landwirtschaft nicht nur theoretisch, sondern praktisch (Stichwort Handlungspädagogik): Sie versorgen Tiere, arbeiten in Garten und Ackerbau, helfen bei Weidewechsel, Ernte und Vermarktung und lernen Verarbeitungsschritte wie „Vom Korn zum Brot“ oder „Milch & Käse“ kennen. Zugleich wird der Hof zum Arche-Schulbauernhof mit bedrohten Nutztierrassen weiterentwickelt und verbindet Bildung, Ernährung und Naturschutz.

Nachhaltigkeitswert:
Der Nachhaltigkeitswert liegt in gelebter Umweltbildung: Kinder erleben Boden, Tiere, Saat, Pflege, Ernte, Verarbeitung und Vermarktung im Jahreslauf. Der Demeter-Hof wirtschaftet ökologisch, stärkt regionale Kreisläufe und fördert Wertschätzung für Lebensmittel, Ressourcenverständnis, Biodiversität sowie Verantwortung für Mensch, Tier und Natur.

Erfahrungen:
Die Erfahrungen sind sehr positiv. Rund 150 Kinder der Klassen 1–5 nehmen regelmäßig an Hoftagen teil; höhere Klassen sind projektbezogen eingebunden. Sie füttern, misten, säen,ernten, zäunen, begleiten Weidewechsel, bauen Nistkästen und arbeiten am Marktstand. Messbar sind die feste Verankerung im Kerncurriculum, abgeschlossene Stall- und Hofumbauten, neue Lernorte in Melkhaus und Backhaus sowie steigende Schülerzahlen: von 486 im Nov. 2024 auf 506 im Nov. 2025, erwartet 530+ in 2026. Sichtbar ist zudem wachsende Selbstständigkeit, Motivation und Verantwortung im Umgang mit Tieren, Pflanzen, Lebensmitteln und Ressourcen.

Laufzeit:
Das Projekt ist langfristig und dauerhaft angelegt. Es startete im Schuljahr 2024/25, wird 2025/26 gefestigt und ab 2026/27 Schritt für Schritt mit Archehof-Zertifizierung, BNEEvaluation, MINT-Bezügen, Lernmodulen und Transfer weiterentwickelt.

Preisgeld:
Ein Preisgeld würde in kindgerechte, robuste Arbeitswerkzeuge, den weiteren Ausbau der Lebensmittelverarbeitung mit Kindern und Jugendlichen sowie in „MINT auf dem Bauernhof“ fließen – etwa für Messgeräte, Boden- und Wasseranalysen, Dokumentation, Lernmaterialien und kleine Versuchsanordnungen zu Kreisläufen.

Projekt-Beschreibung:
Mitten in Lauterbach – nur 40 Meter vom verkehrsreichsten Platz der Stadt entfernt, schuf ich in 30 Jahren ein Biotop mit Bäumen, Sträuchern und einem Naturteich mit seltenen Pflanzen, die es heute im Vogelsberg nicht mehr gibt. Ca. 800 qm ist das Baugrundstück groß, das ich der Natur zur freien Entfaltung überlassen habe. Nur ganz vorsichtig habe ich Eingriffe vorgenommen. Auch den Naturteich habe ich selbst geplant und gebaut.
Wichtig war mir, alles so zu gestaltet, dass Tiere und Pflanzen eine Lebensgrundlage vorfinden, wo sie leben und sich fortpflanzen können.

Nachhaltigkeitswert:
Meine Kenntnisse habe ich mir selbst erworben und durch Erfahrungen und Beobachtungen ein Leben lang erweitert. Als Natur- und Dokumentarfilmer habe ich von Anfang an die ganze Entwicklung zum nachhaltigen Biotop mit meiner Kamera festgehalten. Der entstandene Kino-Film „Faszination Naturteich“ (75 Min.) wurde nicht nur im Lauterbacher Lichtspielhaus, im Kino-Center Alsfeld, sondern auch im LUMOS-Kino in Nidda, im Murnau
Filmtheater in Wiesbaden sowie in vielen Vogelsberger Schulen, Seniorenheimen und Vereinen vorgeführt und anschließend lebhaft hinterfragend diskutiert. Fernsehsendungen wie „HALLO HESSEN“ und mehrere Ausstrahlungen der “HESSENSCHAU“ sorgten dafür, dass meine persönlichen Bemühungen um den Klima- und Naturschutz bekannt wurden. Auch viele Zeitungsartikel berichteten ausführlich darüber.

Erfahrungen:
Schulklassen besuchen mein Naturgrundstück und wollen sehen und erfahren, ob die Filmaufnahmen wirklich unter Wasser entstanden sind. Naturfreunde, die sich für meine Arbeit interessieren, führe ich gerne über das Grundstück und freue mich, wenn ich Ihnen die Bedeutung des Naturschutzes erklären darf. Ganz wichtig sind für mich die jungen Menschen, die ich mit meiner Arbeit für den Schutz der Natur erreichen möchte.
Auch bei Nöten im Vogelsberg, wie z.B. das undichte Dach der Kirche in Windhausen, die zu reparierende Orgel in Altenschlirf, oder dem aus finanziellen Gründen vor dem Aus stehende Tierheim in Lauterbach, konnte ich helfen. Mit meinem Naturfilm und in verschiedenen Benefizveranstaltungen gelang die Unterstützung.

Laufzeit:
Das Projekt ist langfristig und dauerhaft angelegt.

Gewinner-Projekte 2025

Aus den mehr als 20 eingereichten Projekten hat die Jury die Gewinner des Nachhaltigkeitspreises 2025 gekürt.

1. Preis: Artenschutzhaus Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld

2. Preis: Emmas Unverpackt Fulda e.V.

3. Preis: Slowflowers Fulda

Nachhaltigkeitspreis 2025 – Preisverleihung

#herzschlag
Unser Herz schlägt für Nachhaltigkeit. Deins auch? Jetzt mitmachen und mit deinem Projekt Preisgelder sichern!

Wer kann mitmachen?

Ausgezeichnet werden kleinere und größere Projekte, die im Netzgebiet der RhönEnergie Gruppe der Nachhaltigkeit dienen. Bewerben können sich Gruppen und Vereine, Kitas und Schulen, Ortsvereine von Verbänden sowie Einzelpersonen. Unternehmen sind hier nicht angesprochen. Die teilnehmenden Projekte müssen im Jahr 2024 oder 2025 abgeschlossen sein bzw. aktuell noch laufen.

Es gibt zwei Möglichkeiten Projekte einzubringen:

Die Initiatoren können ihr Projekt selbst einreichen (Eigenbewerbung). Oder ein Dritter, den das Projekt überzeugt, kann es der RhönEnergie vorschlagen, die dann ihrerseits die Initiatoren zur Teilnahme ermuntert.

Ausschlaggebend für die Bewertung sind vor allem positive Umweltauswirkungen, innovative Ansätze und der beispielgebende Charakter des Projekts.

Was kann man gewinnen?

Der erste Platz ist mit 5.000 € dotiert, der zweite mit 3.000 €, der dritte mit 2.000 €. Die Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wie werden die Preisträger ermittelt?

Projekte, die die formalen Anforderungen erfüllen, werden von einer Jury bewertet. Diese legt die Preisträger fest. Die Jury besteht aus vier externen Fachleuten sowie einem Vertreter der RE-Gruppe.

Die vier externen Jury-Mitglieder sind:

  • Sabine Frank, Koordinatorin des Sternenparks Rhön
  • Jörg Burkard, Naturschutz-Experte Hessen-Forst
  • Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda
  • Silvia Brünnel, Geschäftsführerin Kinder-Akademie Fulda

Das Jury-Mitglied aus der RE-Gruppe ist:

  • Dr. Volker Nies, Leiter der Unternehmenskommunikation

Bei der Bewertung der einzelnen Kandidaten vergibt die Jury anhand einer Liste Punkte. Zentrale Auswahlkriterien mit Blick auf Umwelt und Klima sind:

  • Originalität des Projekts
  • Qualität der Umsetzung
  • Grad des Erreichens der gesetzten Ziele der Maßnahme
  • (regionaler) Vorbildcharakter des Projekts
Bewerbungsphase beendet

Nachhaltigkeitspreis 2026

Die Bewerbungsphase ist beendet. Danke für alle eingereichten Bewerbungen. Alle positiv geprüften Projekte wurden vom Ausrichter gesichtet. Anschließend bewertete eine Jury die zulässigen Projekte und bestimmt mit einfacher Mehrheit die Preisträger.

Ausschlaggebend für die Bewertung sind vor allem positive Umweltauswirkungen, innovative Ansätze und der beispielgebende Charakter des Projekts.

„Der Klimawandel schreitet voran, die Herausforderungen für unsere Umwelt wachsen. Deshalb müssen wir alle nachhaltig handeln. Mehr denn je. Der RhönEnergie Nachhaltigkeitspreis will das auf regionaler Ebene fördern. Diese Initiative ist ganz im Sinne der Landesregierung.“
„Der Klimawandel schreitet voran, die Herausforderungen für unsere Umwelt wachsen. Deshalb müssen wir alle nachhaltig handeln. Mehr denn je. Der RhönEnergie Nachhaltigkeitspreis will das auf regionaler Ebene fördern. Diese Initiative ist ganz im Sinne der Landesregierung.“

Ingmar Jung,
Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat und Schirmherr des RhönEnergie Nachhaltigkeitspreises.

Foto: Paul Schneider / Hessische Staatskanzlei

Auf einen Blick –  2024 und 2025

Eingereichte Bewerbungen 2025

Alle zugelassenen Projektbewerbungen für den Nachhaltigkeitspreis 2024 und 2025 im Überblick. Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die erstmalige Preisverleihung fand im November 2024 statt.

Projekt-Beschreibung:
Emmas unverpackt Fulda eV ist ein vereinsgeführter Unverpacktladen. Alle Mitarbeiter arbeiten Ehrenamtlich. Vom Ladendienst, über Bestellungen, Buchhaltung, Reinigung des Geschäftes und Veranstaltungen im Laden. In unserem Laden gibt es alles unverpackt oder ist im Pfandsystem. Zudem bieten wir frisches Obst und Gemüse in Bioqualität an. Nicht nur das wir sehr viel Müll sparen, dadurch das die Lebensmittel unverpackt sind. Zudem achten wir sehr darauf möglichst regional unsere Waren zu beziehen. Ob es sich dabei um Getreide von Biohöfen aus der Region handelt oder das Gemüse von Höfen aus der unmittelbaren Umgebung ist

Nachhaltigkeitswert:
Siehe obige Erklärung zum Projekt. Außerdem machen wir Veranstaltungen zur Aufklärung, was die Vermeidung von Müll angeht, sowie über verschiedene Lebensmittel die bei uns erworben werden können. Vorträge von anderen Initiativen sollen auch bei uns stattfinden.

Erfahrungen:
Die ersten Erfahrungen seitdem der Verein den Laden übernommen hat, sind unter anderem ein gesteigertes Interesse am unverpackten Einkauf. Es wurden von uns keine eigenen Erhebungen gemacht, aber vom Unverpackt Verband wissen wir, das sehr große Mengen an Müll eingespart wird. Das sind ca. 85 % Einsparungen von Verpackungsmüll.

Laufzeit:
Die Laufzeit ist unbegrenzt. Solange der Laden sich trägt und es genug Mitglieder gibt, die die Aufgabe ehrenamtlich übernehmen.

Projekt-Beschreibung:
Aus Licht wird Leben: Ein Projekt für Mensch, Natur und Gemeinschaft Was im Jahr 2002 mit einer kleinen 5,25 kWp-Anlage begann, ist heute ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsprojekt, das Energie, Natur und Gemeinschaft vereint – heute vier Photovoltaikanlagen mit insgesamt knapp 39 kWp. Zwei ältere Anlagen decken bereits heute den Strombedarf zweier Wohneinheiten samt Wärmepumpe. Im Jahr 2023 wurde zusätzlich auf einem Mietshaus mit drei Wohneinheiten eine weitere Photovoltaikanlage installiert, die aktuell als Volleinspeisung betrieben wird. Darüber hinaus versorgt eine öffentlich zugängliche Ladesäule Elektrofahrzeuge mit Solarstrom. Drei Familien ernähren sich über einen großen Gemüsegarten, eine artenreiche Streuobstwiese mit Obstbäumen sowie eine Blühwiese.

Nachhaltigkeitswert:
Inspiriert von den ersten Anlagen entstand ab 2010 der Wunsch, mehr zu bewegen. Zwei Gesellschaften bürgerlichen Rechts wurden gegründet und gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern entstanden drei weitere PV-Anlagen mit 11 kWp, 28 kWp sowie – als Meilenstein – eine 196 kWp starke Anlage auf gemeindlichen Dächern.

Erfahrungen:
Zwei Gesellschaften bürgerlichen Rechts wurden gegründet und gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern entstanden drei weitere PV-Anlagen mit 11 kWp, 28 kWp sowie – als Meilenstein – eine 196 kWp starke Anlage auf gemeindlichen Dächern. Diese Projekte zeigen, wie persönliches Engagement sich zur Plattform für gemeinschaftliches Handeln und konkrete Energiewende vor Ort entwickeln kann.

Laufzeit:
Start im Jahr 2022 – fortlaufend

Projekt-Beschreibung:
Das Gelände liegt direkt hinter unserem Sportplatz ( Eigentum, des Vereins ). Im Frühjahr diesen Jahres haben wir dort 14 unterschiedliche Obstbäume gepflanzt, die alle angegangen sind. Geblüht haben die Bäume schon, aber es hängen noch keine Früchte dran. Auch am sogenannten Grohtümpel sind die Mitglieder es Vereines aktiv, und haben dort ein „Kleines Kleinod“ für die Biodiversität angelegt. Auch eine Bienenzucht wurde aufgebaut, und der Ertrag an Honig kann sich sehen lassen. Auch ein Storchenpaar hat sich in dem Nest niedergelassen, und in diesem Jahr wurde fünf Jungstörche ausgebrütet.

Nachhaltigkeitswert:
Die Nachhaltigkeit liegt in der Vielfalt der Bäume, Hecken und Sträucher, sowie die Deckung des Eigenbedarfes des Obstes.

Erfahrungen:
Die Ergebnisse , Obstmäßig, sind noch nicht zählbar, aber die vielen Schmetterlinge und Klein- und Krichtiere die schon zu sehen sind, sind bewundernswert, und laden auf einer zum seelischen Ausgleich ein. Ein sehr idyllischer Ort.

Laufzeit:
Nächsten zehn Jahre.

Projekt-Beschreibung:
Wir sind ein kleiner gemeinnützer Verein mit 70 Mitgliedern. Zu unseren Aufgaben gehören die Pflege und Betreuung von ca. 60 Vogelnistkästen und Steinkautzröhren, die Pflege unserer Bio-Streuobstwiese mit 60 Apfelbäumen, ständige Erweitung unseres Naturschutzlehrpfades, jährliche Neubepflanzung von Baumsetzlingen als Spende für die Grundschulkinder in Sannerz an der Kinderstube des Waldes, Führung von Kindergarten- und Schulgruppen im Hinblick auf das näher bringen unserer schönen Natur. Betreuung unserer Jungstörche und deren jährliche Beringung.

Nachhaltigkeitswert:
Beste Bioäpfel werden kostenlos den Bürgern zu Verfügung gestellt. Aufforstung von heimischen Bäumen. Sensiibilisierung und Informationen der Bürger im Hinblick auf die Natur mit dieser sorgsam umzugehen. Heimischen Vögeln Nistplätze zu ermöglichen.

Erfahrungen:
Großer Zuspruch und Anerkennung der Bürger. Gemeinschaftssinn und das Miteinander pflegen und ausbauen. Interesse der Medien (Fuldaer Zeitung). Instagram Auftritt. Freude, Spaß und Interesse der Kinder. Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und Naturschutzverbänden. Vierteljährliche Herausgabe unserer selbsterstellten Vereinszeitung.

Laufzeit:
Alle Projekte sind langfristig angelegt und wiederholen sich jährlich.

Projekt-Beschreibung:
Im Außengelände des H-Gebäudes der Konrad Zuse Schule gab es vor dem Projekt, das mit angehender Erzieherinnen umgesetzt wird, im wesentlichen Rasen und eine alte Blühfläche, die vom Landkreis angelegt wurde. Seit dem Schuljahr 2022/23 wird das Gelände nach und nach unter den Aspekten Biologische Vielfalt fördern, Erfahrungen mit dem Anbau von Obst und Gemüse zur Übertragung in die pädagogische Praxis und einer verstärkten Aufenthaltsqualität entwickelt. Dazu tragen mittlerweile 4 Hochbeete bei, auf denen vielfältige Gemüse, Kräuter bis hin zu Kalebassen angebaut werden. Es entstand ein Beerenbeet, die Blühfläche wurde erweitert, Laub- und Obstgehölze gepflanzt und Nisthilfen installiert.

Nachhaltigkeitswert:
Das Gelände ist Lernort (z. B. Pflanzen, Insekten, Vögel …), ist Ort zum Lernen (die SuS nutzen das Gelände wesentlich mehr für Gruppenarbeiten) und Lebensort für Mensch und Tier. So ist neben ökologischer Nachhaltigkeit auch der soziale Aspekt nachhaltige Entwicklung vertreten. Die SuS schätzen den Garten, entwickeln über den Unterricht hinaus Interesse und Verantwortungsbewusstsein (gießen, ernten)

Erfahrungen:
Die SuS sind begeisterte GärnterInnen, die das Wachsen von Gemüse oft zum ersten Mal wahrnehmen und so Interesse und eigene Fragestellungen entwickeln. Die Vielfalt im Gelände hat sich deutlich erhöht: Eine Kröte, vielfältige Insekten (Insektennistwand – und Tränke aufgestellt u.a. Holzbiene, div. Hummelarten, weitere Wildbienen sind zu beobachten), Vögel nutzen Nisthilfen (Vogelhäuser wurden in Kooperation mti den angehenden Schreinerinnen installiert, neben Meisen, Amseln und Rotschwänzchen findet sich auch ein Stieglitzpaar in diesem Sommer). Dazu lädt die Vielfalt an Blüten und Nutzpflanzen auch SuS aus nicht beteiligten Klassen ein, den Ort zur Entspannung und für Pausen zu nutzen.

Laufzeit:
Das Gelände soll stetig gemeinsam mit den SuS weiterentwickelt werden. Dazu könnten auch weitere Pflanzungen beitragen, die im Sommer Schatten bieten und so Klimaschutz und -anpassung dienen. Auch gestalterische/künstlerische Zugänge sind möglich.

Projekt-Beschreibung:
Ökologische Aufwertung eines alten Steinbruchhäuschens als Artenschutzhaus. Als Folgeprojekt der seit dem SJ 22/23 jährlich angeboten Wald-AG beschäftigen sich die Teilnehmenden der Klassen 6-10 der Albert-SchweitzerSchule Alsfeld (ASS) in Kooperation mit HessenForst (Forstamt Romrod) seit dem SJ 24/25 nach dem Unterricht mit dessen Umbau. Nach Analyse des Vorkommens diverser geschützter Reptilien-, Amphibien-, Vogel- und Fledermausarten und deren Lebensräumen schließen sich bauliche und strukturelle Veränderungen am und im Gebäude, sowie dessen Umfeld an; z. B. durch die Schaffung von Nistmöglichkeiten. Diese erfolgen mit von der Schule, HessenForst und Dritten gestifteten Materialen.

Nachhaltigkeitswert:
Schaffung von Sommer- und Winterquartieren für Fledermäuse, Reptilien und Amphibien, Nistmöglichkeiten für Schleiereulen, (Halb-)Höhlenbrüter. Biotopvernetzung (Steinbruch, Tümpel und Fledermausquartiere). Arterhalt und Beitrag zur Artenvielfalt und Schaffung eines vertieften ökol. Bewusstseins mit Übernahme von Verantwortung für den Erhalt von Lebensräumen. Verfolgung der SDG-Ziele 4, 13, 15+17

Erfahrungen:
Schleiereulen wurden bei einer Begehung mit den Schülerinnen und Schülern im und Fledermäuse um das Häuschen herum gesichtet. Der Erfolg der Maßnahmen des aktuell laufenden Projekts wird sich in der Erfassung der Annahme der geschaffenen Nistmöglichkeiten, einer Fledermausdetektion und des Monitorings durch Erfassung und Kartierung der Teilnehmenden zeigen. Die Maßnahmen werden außerdem einer größeren (Schul-)Öffentlichkeit im Rahmen einer Abendveranstaltung präsentiert.

Laufzeit:
Das gegenwärtige Projekt ist auf zwei Schuljahre ausgelegt, und wird im Sommer 2026 abgeschlossen werden können. Die Wald-AG an sich ist eine kooperative Dauereinrichtung und im AG-Programm der ASS dauerhaft verankert.

Projekt-Beschreibung:
Das „Bündnis für Klima und Nachhaltigkeit Fulda – BKN“ wurde 2021 gegründet. Es ist ein Zusammenschluss von Initiativen, Verbänden und Einzelpersonen. Für die Wende hin zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit muss sich die Lebensweise aller ändern. Dies wird am ehesten akzeptiert, wenn sie unter Mitwirkung vieler Gruppen und Einzelpersonen aus allen Teilen der Gesellschaft und der Politik gemeinsam gestaltet wird. Dazu haben sich im BKN verschiedene Arbeitsgruppen zu den Themen „Mobilität“, „Ernährung, Landwirtschaft“, „Energie“, „Konsum“ und „Städtebau“ gebildet. Zivilgesellschaftliches Engagement und Werte wie Solidarität, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt werden gefördert und gelebt.

Nachhaltigkeitswert:
Die Hinwendung zu mehr Nachhaltigkeit ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft mit einem langfristigen Horizont. Wir wollen mit unseren Aktionen Menschen in unserer Region sensibilisieren, ihr eigenes Handeln zu reflektieren, sie dazu ermutigen, sich bei gesellschaftspolitischen Themen zu beteiligen, gemeinsam mitzugestalten, durchzusetzen und Verantwortung mitzutragen.

Erfahrungen:
Das BKN wird von der Politik wahrgenommen und steht in ständigem Austausch mit den Fachabteilungen von Stadt und Landkreis. Es hat aktiv am Klimaschutzkonzept der Stadt und dem Plan für Klimaanpassungsprogramme des Landkreises mitgewirkt. Im Frühjahr 2025 startete mit großer Resonanz eine Veranstaltungsreihe mit dem Kreisbauernverband Fulda-Hünfeld, um „Im Dialog“ das gegenseitige Verständnis von Landwirtschaft und Verbrauchern zu fördern. 2023 fand eine Aktion zum „Earth Overshoot Day“ in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum statt. 2022 begann die Arbeit mit dem „Visionstag 2030“. Interessierte diskutierten und generierten Ideen, wie mögliche Nachhaltigkeitsstrategien aussehen können.

Laufzeit:
Das Bündnis für Klima und Nachhaltigkeit Fulda – BKN ist zeitlich nicht befristet, denn die notwendigen Veränderungen lassen sich nur langsam umsetzen. Das Projekt „Im Dialog“ zu unterschiedlichsten Themen der Nachhaltigkeit ist bis Ende 2026 gedacht.

Projekt-Beschreibung:
Ein “Lernort” für Jung und Alt entsteht derzeit im Wallrother Schneitweg. Neben einem Wohnhaus mit angegliedertem Büro entstehen hier eine Feierscheune mit Aussenanlage, eine Wildkammer mit Verkostungsmöglichkeit für wilde Spezialitäten und im Aussenbereich der Lernort “Wallrother Bauerngarten”. Auf dem großzügigen Aussengelände in der Wallrother Ortsrandlage gedeihen Dutzende Streuobstbäume, hunderte Beerensträucher und in mehreren Hochbeeten Salat, Gemüse und diverse Kräuter. Auf den Wiesenflächen grast eine Herde Burenziegen und Rhönschafe, aus der hofeigenen Wildkammer kommen Spezialitäten von heimischem Reh, Wildschwein und Hirsch.

Nachhaltigkeitswert:
“Zum einen wollen wir unseren Garten für Kindergärten und Schulklassen öffnen, um zu zeigen wie man sich früher aus dem eigenen Garten versorgte – und das auch heute noch tun kann”, erklärt die DiplomOecotrophologin Maike Klüh. Unsere Zielgruppe sind beispielsweise auch Demenzkranke, die unter entsprechender Anleitung und Betreuung in unserem Garten und der Experimentierküche mitarbeiten können.

Erfahrungen:
Mittlerweile gibt es jeden Mittwoch frisches Brot aus dem Holzbackofen und hausgebraute Bierspezialitäten. Der Backtag hat sich fest etabliert und auch Veranstaltungen wie das Scheunen- und Gartenfest an Feiertagen werden sehr gut besucht.

Laufzeit:
Solange das Hobby noch Spaß macht – aber eigentlich für immer.

Projekt-Beschreibung:
Regionales und saisonales Obst und Gemüse in Fulda zu beziehen ist mittlerweile kein Problem mehr. Anders sieht es mit Blumen aus. Importierte Schnittblumen haben einen hohen CO₂-Fußabdruck, sind mit Chemie behandelt und stammen oft aus fragwürdigen Anbaubedingungen. Mit meinem Projekt „Alles voller Blumen“ biete ich eine regionale, saisonale Alternative: Seit 2024 baue ich auf ca. 70 m² in Maberzell über 40 Sorten „Slowflowers“ an – aus Samen vorgezogen, ohne Pestizide, nach biologischen Kriterien. Die handgebundenen und frischen Sträuße gibt es von März bis Oktober mittwochs und samstags an meinem kleinen Selbstbedienungsstand im Eichsfeld (36037 Fulda) für alle zugänglich zu kaufen.

Nachhaltigkeitswert:
Ich arbeite vollständig in Handarbeit, ohne große Maschinen. Statt Torf und Pestizide nutze ich Kompost, Mulch und Pflanzenjauchen. Die Blumen wachsen im Freiland ohne beheiztes Gewächshaus. Bei der Vermarktung der Sträuße nutze ich Graspapier statt Plastik. Mein Projekt ersetzt importierte, chemisch behandelte Blumen durch eine regionale, umweltfreundliche und transparente Alternative.

Erfahrungen:
Die Resonanz ist sehr positiv: Viele Menschen aus der Umgebung freuen sich über das Angebot regionaler, nachhaltiger Blumen. Bereits in der ersten Saison habe ich über 130 Sträuße verkauft. Dieses Jahr sind es Stand Ende August bereits über 200 Sträuße. Viele loben die lange Vasenhaltbarkeit und Einzigartigkeit. Ich erhalte viel Feedback und merke, dass mein Projekt zum Nachdenken über Nachhaltigkeit anregt. Zudem profitiert die Artenvielfalt: Ich beobachte Wildbienen wie Woll- oder Holzbienen, Taubenschwänzchen und mehr Vögel auf dem Feld. Mein Projekt macht nachhaltige Blumen erstmals direkt in und um Fulda zugänglich – als Alternative zu konventionellen Schnittblumen.

Laufzeit:
Das Projekt ist langfristig angelegt und soll in den kommenden Jahren weiter wachsen. Mein Feld soll sich vergrößern und neben dem Verkauf möchte ich Workshops anbieten, um nachhaltigen Blumenanbau und die Blumenverarbeitung erlebbar zu machen.

Projekt-Beschreibung:
Im Herzen Osthessens wurzelt eine Idee, die weit über die Grenzen unserer Region hinausreicht. Der Verein Essbare Wildpflanzen Osthessen e.V. trägt eine Vision in sich, die Mensch und Natur in ein harmonisches Gleichgewicht bringt. Wir sehen eine Welt vor uns, in der die Erziehung und Volksbildung Hand in Hand mit dem Naturschutz und der Landschaftspflege gehen. Unsere Vision ist es, ein Bewusstsein für die Bedeutung und den Wert essbarer Wildpflanzen zu schaffen und zu fördern. Wir träumen von einer Landschaft, die nicht nur das Auge erfreut, sondern auch als lebendige Speisekammer dient, die allen offensteht.

Nachhaltigkeitswert:
Durch die Schaffung eines Netzwerkes von Flächen für essbare Wildpflanzen in Osthessen möchten wir einen Raum bieten, in dem sich Bodenfruchtbarkeit und Grundwasser regenerieren können und der zugleich vielen Wildtieren neuen Lebensraum bietet. Unsere Vision ist es, durch Bildung und praktische Erfahrung ein altes Wissen über Pflanzen und ökologische Zusammenhänge wiederzubeleben.

Erfahrungen:
Brückenacker – Langenbieber // Ca. 8.000 qm idyllisch gelegene Wiese in Langenbieber in der Nähe zum Milseburg-Radweg. Neben bereits vorhandenen Obstbäumen (Äpfel, Birnen) wurden viele weitere Bäume und Sträucher gepflanzt. Liete – Hofbieber // Südlich von der Kerngemeinde Hofbieber liegt die ca. 17.000 qm große Wiese mit süd-östlicher Hanglage. Sie ist weitestgehend eingerahmt von Wildfruchthecken und einigen Obstbäumen. Am Mühlgraben – Rossbach // Am Rande der Gemeinde Rossbach bei Hünfeld wurde im November 2023 auf ca. 7.500 qm der erste Wildpflanzenpark der EWO e.V. bepflanzt. Mitglieder des Vereins legten eine wiesen-umrandende Wildfruchthecke (bestehend aus Kirschpflaume, Maulbeere, Felsenbirne, Kornelkirsche, Sanddorn, Schlehe, Holunder, Apfelrose, Scheinquitte, Weissdorn), einen Naschgarten (Himbeere, Brombeere, Aronia, Johannisbeere) und eine Obst- und Nussbaumwiese (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Quitte, Haselnuss, Walnuss, Esskastanie, Eberesche, Sommerlinde, Robinie) an. Am Hahlgarten – Rossbach // Entlang der Landstraße L3171 (zwischen Rossbach und Betzenrod) befindet sich die zweite Wiese in der Nähe von Rossbach, welche der EWO e.V. im November 2023 bepflanzte. Ein kleiner Bach durchschneidet die ca. 6.700 qm große Wiese und beherbergt bereits wertvolle Feuchtwiesenkräuter.

Laufzeit:
solange wie es den Verein gibt und das hoffentlich sehr lange….

Projekt-Beschreibung:
Susanne Müller-Waldmann und Maria Dornseifer, Fachkräfte für Frühpädagogik von der Lernwerkstatt Ökologische Bildung des Umweltzentrums Fulda, haben das ganzheitliche Familienformat „Die Gartendetektive – Die Natur im Blick“ für Kinder von 1-6 Jahren und ihre Bezugspersonen im September 2024 ins Leben gerufen. Seitdem entdecken 1-2x im Monat bis zu 10 Kinder mit ihren Bezugspersonen (ganz gleich ob Vater, Mutter, Opa, Oma, Tante oder Onkel) auf spannender, abwechslungsreicher Entdeckertour durch den Garten andere Pflanzen, Tiere und Naturphänomene – je nach Jahreszeit.

Nachhaltigkeitswert:
Wir stärken die Naturverbundenheit der Kinder (Kopf, Hand, Herz) und ermöglichen ihnen und ihren Bezugspersonen einen niedrigschwelligen Zugang zur Natur. Eigenes Erleben im Garten erhöht Kenntnis, Mitgefühl und Fürsorge von Artenvielfalt und –schutz. Wir sensibilisieren für nachhaltigen Ressourcenschutz (Verwendung von eigenen Gartenprodukten, Verhinderung von Lebensmittelverschwendung, Regionalität).

Erfahrungen:
Alle bisherigen 16 Veranstaltungen waren schnell ausgebucht, Wartelisten sind auch vorhanden. Bisher hatten wir 260 TeilnehmerInnen – davon viele, die wiederholt teilnehmen. Die Begleitpersonen erhalten einen Feedbackbogen – angekreuzt wird stets der 1er oder 2er (sehr zufrieden/zufrieden) Bereich. Zusätzlich melden auch die Kinder über eine altersgerechte Methode zurück, ob es Ihnen gefallen hat. Das positive Feedback der Kinder bestärkt uns in unserer Arbeit.

Laufzeit:
unbegrenzt

Projekt-Beschreibung:
Die kleinen Strolche in Flieden e.V. sind eine gemeinnützige Krippeneinrichtung, die seit 1993 als Elterninitiative Kinder im Alter von 12 Monaten bis 3 Jahren betreut. In einer liebevollen, kindgerechten Umgebung fördern wir Selbstständigkeit, Kreativität, Sprache und Bewegung. Unsere pädagogische Arbeit ist an den Grundgedanken Maria Montessoris angelehnt. Natur- und Umwelterfahrungen sind fest im Alltag verankert – ob bei Ausflügen zum Ententeich, Waldbesuchen oder im naturnah gestalteten Garten. So erleben Kinder frühzeitig Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und gemeinsames Handeln.

Nachhaltigkeitswert:
Nachhaltigkeit gehört bei uns dazu: Brot holen wir beim Bäcker oder aus dem Backhaus, Fleisch und Wurst vom Metzger vor Ort. Obst und Gemüse ernten wir gemeinsam mit den Kindern im Garten. Auch beim SupermarktEinkauf helfen sie mit – dabei achten wir bewusst auf regionale und saisonale Produkte.

Erfahrungen:
Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Kinder mit viel Freude beim Gärtnern und Einkaufen dabei sind und spielerisch lernen, wo unsere Lebensmittel herkommen. Besonders stolz sind sie, wenn wir zum Beispiel aus den Karotten im Hochbeet einen Kuchen backen und sie wissen, dass die Karotten aus unserem eigenen Garten stammen. So wächst ihr Bewusstsein für den Umgang mit Essen. Das gemeinsame Erleben von Natur und Nachhaltigkeit fördert ihr Interesse und Verständnis für diese wichtigen Themen von Anfang an.

Laufzeit:
Das Projekt ist als dauerhafter Bestandteil unseres Alltags angelegt und wird kontinuierlich in die pädagogische Arbeit integriert. So fördern wir langfristig das Bewusstsein der Kinder für Nachhaltigkeit und einen achtsamen Umgang mit der Umwelt.

Projekt-Beschreibung:
Mitten in der Rhön wächst seit 2020 das Zukunftsdorf SonnErden als lebendiger Ort, an dem Menschen ausprobieren, wie nachhaltiges, mehrgenerationales und gemeinschaftliches Leben, Lernen und Arbeiten gelingen kann. Realisiert wird dies durch über 100 Stunden Ehrenamt pro Woche und viele engagierte Helfer. Projekte reichen von Agroforst-Seminaren und internationalen Bauwochen über den durch den VLNR geförderten Sinnes- & Lerngarten bis zur Gründung eines Wald-Dorf-Kindergartens. Durch Kulturformate wie das Nachtgespräch und den Podcast „Zukunst“ öffnen wir die Rhön für Stimmen aus Gesellschaft, Politik, Kunst und Kultur. 2023 wurde das Vorhaben in der HR-Doku „Landleben 2.0“ vorgestellt.

Nachhaltigkeitswert:
SonnErden zeigt, dass Nachhaltigkeit mehr ist als Klimaschutz. Agroforst, Biodiversität und Umweltbildung schaffen ökologische Werte, eine große PV-Anlage macht Energiewende sichtbar. Gemeinschaft, Kindergarten und Kulturprojekte geben soziale und geistige Impulse. So entsteht ein Dorf, das ökologisch, kulturell und menschlich Zukunft ermöglichen will – enkeltauglich und inspirierend in der Rhön.

Erfahrungen:
Seit 2023 wurden über 50 Obst-, Nuss- und Beerengehölze gepflanzt, Gartenflächen gestaltet und mehr als 100 Menschen einbezogen. In Agroforst-Workshops nahmen regionale Akteure aktiv teil. Der Podcast „Zukunst“ erreicht anfänglich bereits hunderte Hörer:innen und bringt Stimmen aus Kultur, Politik und Gesellschaft in die Region. Die Gründung des Wald-Dorf-Kindergartens zeigt die Verankerung im Bildungsbereich. Eine VLNR-Veranstaltung zu alternativen Wohnformen brachte viele Interessierte ins Dorf – und bestätigte SonnErden als Modell. Besonders stark ist die Resonanz bei Rhön-Rückkehrern, die hier urbane Kultur und Liebe zum Land vereint erleben.

Laufzeit:
Das Zukunftsdorf ist langfristig ausgelegt: Beginn 2020/2023 (Agroforst-Pflanzungen), Ausbau Sinnesgarten und Bildungsangebote bis 2026, ab Herbst 2025 Wald-Dorf-Kindergarten – insgesamt ein dauerhaft etablierter Ort für nachhaltige Dorfentwicklung.

Projekt-Beschreibung:
Der Klimapakt ist eine Initiative des Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO) und ein Zusammenschluss von Schlüchterner Unternehmen, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihren CO2-Fußabdruck nachhaltig zu verringern. Nicht weiter reduzierbare Emissionen werden kompensiert und zur Wiederaufforstung von Waldschadensflächen mit klimarobusten, heimischen Laubbaumsorten in unserer unmittelbaren Region genutzt. Wissenschaftlich begleitet wird diese Initiative von der Ökologischen Forschungsstation Schlüchtern.

Nachhaltigkeitswert:
Aufforstung mit hitzeresisten ausgewählten heimischen Laubbäumen. Sensibilisierung der Bevölkerung und Unternemen zum Thema Klimaschutz Begeisterung junger Menschen für unsere Wälder.

Erfahrungen:
7 Klimawälder in Schlüchtern und Umgebung // Azubi Pflanzaktion am hessischen Tag der Nachhaltigkeit 2024. Termin 2025: 28.10.2025 Wir kooperieren mit dem Forstamt Schlüchtern sowie mit der Ökologischen Forschungsstation, die die Initiative auch wissenschaftlich begleitet. Darüber hinaus haben wir zahlreiche weitere Kooperationen, darunter mit der Stadt Schlüchtern und dem Klosterrentamt, die uns Flächen zur Verfügung stellen – Waldbesitzer, die eigene Brachflächen von uns aufgeforstet haben möchten, können sich ebenfalls gern bei uns melden. Und natürlich steht ganz oben die Kooperation mit den Unternehmen – denn sie sind das A und O des Klimapakts für Schlüchtern.

Laufzeit:
Auf die Lebensdauer der Wälder also über einen sehr langen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten. Gestartet ist der Klimapakt in 2019.

Projekt-Beschreibung:
Im Sommer 2025 habe ich eine 730 km lange Fahrradtour von Großenlüder nach Untertweng in Kärnten (Österreich) absolviert. Ziel war es, meine persönliche Geschichte „Vom Kettenraucher zum Alpenbezwinger“ sichtbar zu machen und andere Menschen zu inspirieren, mehr Nachhaltigkeit in ihren Alltag zu integrieren – sei es durch Verzicht aufs Auto, durch Bewegung oder durch gesunde Lebensweise. Mit begrenzten Mitteln und viel Eigeninitiative habe ich gezeigt, dass man große Ziele auch ohne große Ressourcen erreichen kann.

Nachhaltigkeitswert:
Damit werden CO₂-Emissionen eingespart, und zugleich wird die Freude an Bewegung und Natur vermittelt. Mein Projekt motiviert dazu, bewusster zu reisen und gesündere, umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen.

Erfahrungen:
Die Resonanz war groß: Zahlreiche Menschen haben meine Tour online verfolgt und mir Rückmeldungen gegeben, dass sie selbst motiviert wurden, mehr Rad zu fahren. Ich konnte zeigen, dass auch eine lange Alpenüberquerung ohne Auto oder Bahn möglich ist. Persönlich habe ich meine Gesundheit massiv verbessert und bewiesen, dass nachhaltige Mobilität nicht nur ökologisch, sondern auch körperlich und mental bereichernd ist.

Laufzeit:
Die Fahrradtour fand im August 2025 statt und dauerte 4 Tage. Dabei legte ich 730 km und 6.600 Höhenmeter zurück. Das Projekt wirkt langfristig nach, da es als Inspiration für nachhaltige Mobilität und Lebensweise weitergetragen wird.

Projekt-Beschreibung:
Im GdE haben Erinnerungsstücke an Verstorbenen für Trauernde einen wertschätzenden Platz auf Zeit, weil sie nicht entsorgt werden, sondern Wind und Wetter ausgesetzt sind. Wertschätzung ist das Ziel. Dazu werden noch kreative Objekte gestaltet (Kunsttherapeutische Arbeiten der Hinterbliebene) mit diesen Erinnerungstücken oder „gefundene Objekte“ erstellt. Ein barrierefreier Rundweg (aus Dachstuhlabriss) leitet den Besuchenden zu alten Sitzgelegenheiten um zu meditieren. Dabei dient die Naturbelassenheit des Gartens und er dient „Auswilderungsstation für Igel in Kooperation mit dem Tierschutz Fulda. Lichtfreiheit bei Dunkelheit ist essentiell.

Nachhaltigkeitswert:
Verwendung von Gegenständen aus Nachlässen, gefundene Objekte für kreative Arbeiten aus Schenkungen, Flohmärkten, Sperrmüll. GdE Naturbelassen: die Natur bestimmt alles, nur der genutzte Raum für Besuchende wird bewirtschaftet. Keine Beleuchtungen für die Flora und Fauna. Anlage mit heimischen Bäume und Pflanzen, um Insekten und Vögel anzulocken.

Erfahrungen:
Der GdE existiert seit 2010 in einem Vorläuferprojekt in Hanau und seit 2015 in Rommerz. Den Angehörigen ist die Abgabe ihrer wertvollen Hinterlassenschaften trostreich, Besuchende bekommen Anregungen, im Umgang mit ihrer Situation. Kreative Arbeit und Gespräche im Garten sind hilfreich für die Bearbeitung der Trauer und anderer Lebenssituationen.

Laufzeit:
Das Projekt GdE ist nach 15 Jahren Erfahrung noch 15 Jahre in einer weitaus größeren Fläche (1600 qm) im Rahmen der beruflichen Nutzung vorgesehen. Danach erfolgt die Überleitung in eine Künstlerkolonie.

Projekt-Beschreibung:
Der Hafen Lutherkirche bietet seit einigen Jahren auf seinem Grundstück einen sogenannten Fairschenker und in Kooperation mit foodsharing Fulda e.V. einen Fairteiler an. Während der Fairschenker ein Schrank für gut erhaltene, aber nicht mehr benötigte Bücher, Spielwaren, Haushalts- oder Dekogegenstände ist, werden im Fairteiler Lebensmittel, hauptsächlich Obst, Gemüse oder Backwaren eingestellt. Mit einem ehrenamtlichen Team im Hintergrund, werden die Schränke regelmäßig gepflegt und bestückt. Das Büro des Stadtteiltreffs Hafen Lutherkirche sorgt für die Koordination.

Nachhaltigkeitswert:
Das Angebot der kostenfreien und zeitlich unbegrenzte Zugangsmöglichkeit, ist ein sehr barrierearmes Angebot im Quartier und wirkt darüber hinaus. Sowohl Menschen mit geringem bis gar keinem Einkommen, als auch nachhaltig engagierte AnwohnerInnen nutzen das Angebot regelmäßig. Die einen entlasten sich von Dingen, die sie nicht mehr nutzen – anderen kommt dies zugute.

Erfahrungen:
Durch die regelmäßige Kontrolle und Pflege der Schränke ist ein häufiges Nutzen festzustellen. Kaum sind Lebensmittel oder Spielwaren eingestellt, sind sie oft schon Stunden später weg. Darüber hinaus entstehen neue Kontakte zum Stadtteiltreff oder dem Familienzentrum durch Ehrenamtliche und NutzerInnen. Das Thema Ressourcenschonendes Verhalten im Alltag kann damit praktisch erlebbar werden und findet dadurch stetig weitere Engagierte.

Laufzeit:
Das Projekt startete 2020, bzw. 2023. So lange der Bedarf besteht, die Schränke positiv genutzt werden und es von den örtlichen und personellen Ressourcen machbar ist, soll diese Möglichkeit der nachhaltigen Nutzung angeboten werden.

Projekt-Beschreibung:
CleanUpFulda ist ein ehrenamtliches Bürgerprojekt in Fulda, das seit 2025 regelmäßig Müllsammelaktionen organisiert. Neben dem praktischen Umweltschutz liegt der Fokus auf der Bildung einer Community und Aufklärung mit Humor, um Müll gar nicht erst liegen zu lassen. Das Projekt verbindet Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligung und positive Kommunikation.

Nachhaltigkeitswert:
Die Verringerung der ökologischen Belastung durch Müll in der Natur. Rückgewinnung von Ressourcen für den Materialkreislauf. Eine schöne, saubere Stadt.

Erfahrungen:
Wir haben dieses Jahr bisher bei 5 Sammelaktionen über 30 Säcke voll Müll aus der Stadt, von Spielplätzen und aus Naherholungsgebieten gesammelt. Es wurden Flyer erstellt und Community-Treffen organisiert. Es ist viel Vernetzungsarbeit mit anderen Gruppen und Ehrenamtlichen passiert. Zudem werden aktuelle Termine in einer Aktionskarte gesammelt.

Laufzeit:
Bis die Guten gewonnen haben und keine Einwegprodukte und -verpackungen mehr produziert und verkauft werden dürfen.

Eingereichte Bewerbungen 2024

Projekt-Beschreibung:
Einsatz als Gemeindevertreter und mit Fechner Media für Umweltschutz, Photovoltaik, Regenwassernutzung.

Auf dem Hausdach 2002/2007: 2 Anlagen. 2005 Gründung Photovoltaikgesellschaft GbR mit 14 Gesellschaftern und Geschäftsführer bis heute. 1983 Wärmepumpe zur Warmwassergewinnung und Abschaltung der Heizung im Sommer. Wasserzisterne mit Anschluß der Toiletten und Waschmaschine. Beleuchtung auf neuster LED-Technik. Einsatz Fahrrad, 2500 km im Jahr und Kauf 2023 Elektro Auto. Grundstück,600 qm mit Obst und Beeren, Kräuter und Gemüse. Haus zusätzlich isoliert. Mehrere große Bäume und 35 Bäume in der Schale (Bonsai), Blühwiese und bienenfreundliche Pflanzen. Regentonnen, Reisighaufen, Nistkästen

Nachhaltigkeitswert:
Wenig Strom und Wasserverbrauch, wenig Schadstoffausstoß und viel Vögel, Bienen, Schmetterlinge. Naturnahe und fast fleischlose Ernährung. Fahrradfahren und Sport zur Gesunderhaltung. Morgentee aus selbst gesammelten Kräutern

Erfahrungen:
Mit Verzögerung Photovoltaik Installationen Anstieg allgemein. Stromverbrauch auf 1500-1700 Kw reduziert. Wärmeverbrauch nur noch zu Hälfte, bei 20,5 Grad. 1/2 Wasserverbrauch. Anstieg der Vögel und anderer Insekten. Ausgaben für Obst, Brotaufstrich Kaffee und Tee reduziert. Mehr Lebensqualität und Gesunderhaltung.

Laufzeit:
Wenig Strom und Wasserverbrauch, wenig Schadstoffausstoß und viel Vögel, Bienen, Schmetterlinge. Naturnahe und fast fleischlose Ernährung. Fahrradfahren und Sport zur Gesunderhaltung. Morgentee aus selbst gesammelten Kräutern

Projekt-Beschreibung:
Unser Nachhaltigkeitsprojekt ist die Schaffung eines Streuobstbiotops auf einer mehreren tausend m² große Fläche, welche direkt an das Jugendhilfegelände des Jugendhilfeverbundes St. Elisabeth, einer Einrichtung des Caritasverbandes der Diözese Fulda, angrenzt und bis 2020 landwirtschaftlich genutzt wurde. Es entwickelt sich ein artenreiches Biotop welches zugleich Erlebens- und Lernort für die Kinder und Jugendlichen der örtlichen Kindertagesstätte, Grundschule und Caritaseinrichtung bildet.

Nachhaltigkeitswert:
Eine ehemals intensiv bewirtschaftete und artenarme Landwirtschaftsfläche mit schlechten Bodenwerten entwickelt sich zu einem neuen Lebensraum voller Biodiversität. Kinder, Jugendliche und Familien erleben in diesem Biotop einen Naturbezug der im täglichen Leben zunehmend verloren gegangen ist.

Erfahrungen:
Zum Start des Projektes 2020 wurden, in Zusammenarbeit mit dem BUND, auf einer Fläche von ca. 5000m² 25 hochstämmige alte Obstbaumsorten gepflanzt. 2021 wurde das Areal um ca. 5000m² erweitert und weitere 20 Bäume gepflanzt. 2022 wurde in einem weiteren Projekt mit dem BUND ein alter Bauwagen angeschafft und mit dessen Sanierung begonnen. Ein Sandarium, ein Totholzhaufen sowie ein Kräuterbeet wurden angelegt. Seit 2022 werden gemeinsam mit der Kita Maberzell jährlich Kartoffeln ausgebracht, gepflegt, geerntet und im Rahmen eines Kartoffelfestes gefeiert. Eine Blühwiese wurde angelegt. 2023 übernahm die Kita Maberzell die Pflege des Kräuterbeets und es wurden weitere 25 Bäume gepflanzt.

Laufzeit:
Im Herbst 2024 endet die diesjährige Projektphase mit dem Bau einer Benjeshecke, Insektenhotels, Nisthilfen für Vögel und Schaffung von Totholzhaufen. Planungen für neue (Teil-)Projekte im Jahr 2025 werden von Kita, Grundschule und JHV eingeleitet.

Projekt-Beschreibung:
In unserer Tausch-Hütte kann jeder abgeben, was „noch gut“ ist und andere können dort mitnehmen, was für sie noch nützlich ist. Bei diesem niedrigschwelligen Angebot einer „Tauschbörse“ müssen Angebot und Nachfrage zeitlich nicht aufeinandertreffen, da die Hütte für jedermann frei zugänglich ist. Mit Standort an der Alten Post in Weyhers erfährt sie Aufmerksamkeit bei allen Generationen im Ort und bei allen, die die dortigen Angebote nutzen.

Die Tausch-Hütte Weyhers ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kolpingsfamilie Weyhers-Ebersberg e. V. in Zusammenarbeit mit dem Miteinander – Füreinander Oberes Fuldatal e. V., dem Familienzentrum Weyhers und vielen freiwilligen Helfern und Unterstützern.

Nachhaltigkeitswert:
Mit Tausch der gebrauchten Kleidung, Spielwaren, Haushaltsgegenstände usw. werden weniger Rohstoffe und Energie für die Herstellung ansonsten neuer Ware verbraucht und damit weniger Müll produziert. Hinzu kommt die Sensibilisierung der aktiv Beteiligten, des Umfeldes usw. durch das Angebot selbst, durch Workshops, Aktivitäten und Vernetzung zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen.

Erfahrungen:
Im Vorfeld wurde deutlich, dass ähnliche Angebote in Poppenhausen und Dipperz genutzt werden. Damit war Akquise von Helfern und Unterstützern einfacher. Projekt wurde mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt und Hütte in Gemeinschaftsaktion mit Unternehmerspenden sowie Förderung Land Hessen im Mai 2024 errichtet und am 23. Juni 2024 eröffnet. Durch regelmäßige Betreuung der Hütte wird deutlich, dass generationenübergreifend die Möglichkeit zur Abgabe und Mitnahme genutzt wird. Nähtreff mit unterschiedlichen Angeboten zur (Um)Nutzung der abgegeben Kleidung sowie Workshops für (Um)Nutzung der nicht genutzten anderen Waren sind in Umsetzung bzw. Planung. Vernetzung mit Tauschwagen Poppenhausen.

Laufzeit:
Das Projekt ist auf Dauer ausgelegt und soll den jeweiligen Bedarfen angepasst werden. Die Vernetzung mit Poppenhausen soll zum Erfahrungsaustausch und zur digitalen Weiterleitung von Überangeboten und somit zur größeren Reichweite genutzt werden

Projekt-Beschreibung:
Entwicklung der Konrad-Adenauer-Schule (KAS) zum BNE-Lernort

Um diese Vision umzusetzen war es uns wichtig die 17 Nachhaltigkeitsziele für die ganze Schulgemeinde transparent zu machen. Deshalb haben wir die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele auf 80×80 große Holzplatten übertragen, die zu Beginn des neuen Schuljahres im Schulgebäude verteilt aufgehängt werden. Um noch deutlicher zu machen, dass die KAS diese Ziele noch intensiver in den Projektunterricht einbauen will, ist in der Eingangshalle ein Obermotiv zu den 17 Zielen entstanden mit unserem Schullogo im Zentrum, das verdeutlichen soll, dass unsere Schule diese 17 Ziele in die Welt tragen möchte.

Nachhaltigkeitswert:
Durch das neue Motiv in der Eingangshalle und die Verteilung der 17 Ziele über das Schulgebäude, werden wir täglich an unsere Ziele erinnert und werden auch von Eltern und Besuchern immer wieder darauf angesprochen werden, an welchem Ziel wir gerade arbeiten. Zum weiteren Prozess gehört auch die noch ausbaufähige Ideenwand in der Pausenhalle, um die Schulgemeinde noch aktiver zu beteiligen.

Erfahrungen:
Im kommenden Schuljahr möchten wir zu jedem Nachhaltigkeitsziel mindestens ein verständliches Beispiel praktisch umsetzen. In dieser Projektwoche ist z.B. ein einzigartiges Bienenhotel entstanden. Einige bereits bestehende Aktionen (Müllsammelaktion, gesunde Ernährung, Spendenaktion für AIDS-Waisen in ESWATINI) sollen mehr ins Bewusstsein gerückt werden und weitere Kreise ziehen.

Laufzeit:
Die grafische Darstellung ist uns in der Projektwoche geglückt. Der Prozess der damit angestoßen wurde ist zeitlich nicht befristet. Es wird in Zukunft einmalige Aktionen (Baumpflanzaktion) und wiederkehrende Projekte (Kleidertauschbörse) geben.

Projekt-Beschreibung:
Der Verein „nochmalschön e.V.“ betreibt einen Second-Hand-Laden, in dem die angeboteten Waren als Spenden zu uns kommen. Wir verkaufen Kleidung, Haushaltswaren, Dekorationsartikel, Kleinstmöbel u.v.m. zu günstigen Preisen. Entstanden ist unser Laden aus der Flüchtlingshilfe im Jahr 2015. In der Flüchtlingshilfe liegt auch noch immer einer unserer Schwerpunkte. Über die Jahre hat sich ein fester Stamm aus ehrenamtlichen Helferinnen entwickelt – derzeit sind wir 18 Frauen, die sich um unsere inzwischen 350 qm Verkaufsfläche kümmern. Unsere Einnahmen verwenden wir zur Deckung der Betriebskosten, Überschüsse spenden wir für gemeinnützige Projekte. Wir haben pro Woche sechs Stunden geöffnet.

Nachhaltigkeitswert:
Beim Abgeben von Sachspenden bemerken wir deutlich, dass es die Menschen oft erleichtert, Dinge nicht wirklich in den Müll geben zu müssen, sondern abgeben zu können in der Hoffnung, dass noch jemand seine Freude daran hat. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre sind wir zutiefst überzeugt, dass es sich lohnt, eine solche Plattform zur Weitergabe von Dingen zu schaffen.

Erfahrungen:
Nachdem wir von 2015 bis 2022 in einer Behelfsräumlichkeit untergebracht waren (wir hatten uns „nur“ zur Erstausstattung Geflüchteter Menschen zusammengefunden), bemerken wir nach dem Umzug (01/2023) in ein „richtiges“ Geschäft eine enorme Steigerung der Nachfrage. Hierbei gibt es sowohl zahlreiche Menschen, die bei uns einkaufen, weil sie sich nicht immer etwas Neues leisten können – die Anzahl der Menschen, die aus Überzeugung Second Hand kaufen steigt mindestens im gleichen Maße. Beim Abgeben von Sachspenden bemerken wir deutlich, dass es die Menschen erleichtert, Dinge nicht in den Müll geben zu müssen, sondern abgeben zu können in der Hoffnung, dass noch jemand Freude daran hat.

Laufzeit:
Mit unserem Umzug haben uns gut aufgestellt, um auch in Zukunft für die Wiederverwendung von Dingen zu sorgen und beabsichtigen, den Laden dauerhaft zu betreiben.

Projekt-Beschreibung:
2009 haben wir die Bioenergiedorf Heubach eG gegründet und 2012 mit dem Bau des Nahwärmenetzes und des Betriebsgebäudes begonnen. Ziel ist die Wärmeversorgung Heubachs klimaneutral und zukunftssicher zu gestalten. Heute ist der größte Teil der Gebäude am Netz angeschlossen. Die Grundlast der Wärme wird über ein Holzhackschnitzel-BHKW bereitgestellt. Vorwiegend im Winter werden bis zu drei Holzhackschnitzel-Kessel dazugeschaltet. Der Strom des BHKW wird in das öffentliche Netz eingespeist. 2023 wurde die Anlage durch eine 91 kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes ergänzt. Sie deckt den Eigenstromverbrauch, überschüssiger Strom geht in das öffentliche Netz.

Nachhaltigkeitswert:

  • Die Anlage wird mit Straßenbegleitgrün beheizt. Vielerorts ein Abfallprodukt, wir beheizen damit ein ganzes Dorf
  • Um effizient zu sein, nutzen wir für die Grundlast ein Holzhackschnitzel-BHKW mit Wärme- und Stromgewinnung
  • Die PV-Anlage produziert Eigenstrom für unsere Heizanlage, überschüssiger Strom geht ins öffentliche Netz
  • Mit unserem grünen Strom unterstützen wir aktiv den Klimaschutz

Erfahrungen:
Damit wir effizienter sind, wird für die Grundlast ein Holzhackschnitzel-BHKW (115 kWhth und 55 kWhel) mit gleichzeitiger Wärme- und Stromgewinnung genutzt. Mit ca. 8200 Betriebsstunden im Jahr können im Schnitt ca. 390.000 kWh Strom pro Jahr ins öffentliche Netz und ca. 650.000 kWh Wärmeversorgung für unsere Genossen eingespeist werden. Somit wurden bisher 5364 t CO2, die sonst über die Kohlestromerzeugung und Ölheizungen entstehen würden, uns und unserer Umwelt erspart.
Unsere 91 kWp- PV-Anlage auf dem Betriebsgebäude produziert Eigenstrom für unsere Heizanlage, überschüssiger Strom geht ins öffentliche Netz. 2023 (9,5 Monate) waren es insgesamt 68.653 MWh grüner Strom.

Laufzeit:
Unser Projekt soll das Dorfleben attraktiv für die aktuelle und zukünftige Bevölkerung machen und einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende leisten. Es ist unbefristet und soll neue und zukünftige Energiequellen sinnvoll einbinden.

Projekt-Beschreibung:
Kochen und Ausbildung mit Herz und Verstand, das ist seit 20 Jahren unser Motto. In besonderer Weise bemühen wir uns dabei um die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und den schonenden Umgang mit der Natur. Dafür wurden wir 2023 ins Netzwerk der „100 Klimakantinen“ des hessischen Umweltministeriums aufgenommen. Seit dem Jahr 2010 versorgt der Ausbildungsverbund Rhöner Lebensmittel e.V. die Kindergärten und Schulen der Rhön mit qualitativ hochwertigen Mittagessen. Faire Mitarbeiterführung und die Qualität der (immer häufiger) aus heimischer Produktion stammenden Speisen stehen bei uns an erster Stelle. Wir wollen kostendeckend – nicht gewinnbringend arbeiten!

Nachhaltigkeitswert:
Aktuell kochen wir am Michaelshof fast 1000 Essen schultäglich. Nur max. 2 Tage/Woche kochen wir für die Kitas ein Fleisch-/Fisch- oder Eigericht. Fleisch beziehen wir nur von regionalen Metzgereien, Bio-Rindfleisch vom Bauernhof Henkel, Kartoffeln und Milch überwiegend vom Antonius. Wird ein ganzes Ei serviert, bekommen wir Bio-Eier von Julian Finks Hühnermobil aus Seiferts, dem LindenGut.

Erfahrungen:
Wir leben die sozial-ökologische Transformation auf der Umsetzungsebene. Wo andere noch davon philosophieren und knallhartes Greenwashing betreiben, wird hier an vorderster Front um die Lebensgrundlagen unserer Kinder und um die Demokratie gekämpft! Vorstand und Leitung gehen bis an die Grenzen des Leistbaren, um in 20 Jahren noch in den Spiegel sehen zu können. Messbare Ergebnisse?: psychische und körperliche Erschöpfung, prekäre finanzielle Lage, Ende der Kapazität der Produktionsküche, veraltete Fahrzeuge, und keine Hilfe von irgendwoher. Wir arbeiten solidarisch und familienorientiert. Es wird Zeit, dass auch die Führungsebene und Verwaltung der Konzerne und Industrie das Teilen lernt.

Laufzeit:
Bis wir nicht mehr können.

Projekt-Beschreibung:
Umweltschutz beginnt auf lokaler Ebene. Mit unserem Projekt zur Analyse von Bienenhabitaten in der Region Fulda haben wir eine kartenbasierte Analyseplattform entwickelt. Unsere Plattform visualisiert Faktoren, die die Lebensräume von Bienen beeinflussen. Durch die Kombination von Umweltdaten wie Vegetationsgesundheit, Bienenzuchtstandorten und Pestizideinsatz analysiert unser Modell die Auswirkungen dieser Faktoren auf heimische Bienenpopulationen. Unsere Anwendung gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Bienengesundheit, wie z.B. die Reduzierung von Pestiziden und die Förderung von urbanem Grün. Unsere Erkenntnisse bieten Gemeinden wertvolle Einblicke für nachhaltige Bienenschutzmaßnahmen.

Nachhaltigkeitswert:
Bienen sind von großer Bedeutung für die Biodiversität und das ökologische Gleichgewicht. Sie bestäuben zahlreiche Wild- und Nutzpflanzen, was essenziell für die Nahrungsmittelproduktion und die Erhaltung vielfältiger Ökosysteme ist. Unser Projekt trägt dazu bei, indem es die Lebensräume der Bienen analysiert und Schutzmaßnahmen wie die Förderung von Blühflächen empfiehlt.

Erfahrungen:
Bisher wurde unsere Software prototypisch eingesetzt. Das Modell integriert bereits eine Vielzahl valider Daten wie die Pflanzengesundheit. Mit der Bereitstellung konkreter Pestiziddaten und genauer Standorte zur Bienenzucht können Gemeinden unmittelbar mit der Nutzung beginnen. Unsere Software zeigt unter anderem Konfliktzonen zwischen Pestizideinsatz und Bienenlebensräumen, Korrelationen zwischen Vegetationsgesundheit und Bienenpopulationen sowie die Auswirkungen von Monokulturen und Bergbau auf die Lebensräume. Unsere Empfehlungen zur Reduktion von Pestiziden, Förderung natürlicher Landschaften und Renaturierung bieten wertvolle Einblicke zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Bienen.

Laufzeit:
Die Software wurde über drei Monate im Rahmen eines Hochschulprojekts durch ein vierköpfiges interdisziplinäres Team entwickelt. Sie bietet bereits eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung in Zusammenarbeit mit interessierten Stakeholdern.

Projekt-Beschreibung:
Bedarfsgerechtes Heizen der Clubräume durch Einsatz von elektronisch gesteuerten Heizkörpern nach Anwesenheit und Trainingszeiten sowie Umrüstung der Beleuchtung von Leuchtstoffröhren auf LED Beleuchtung.

Nachhaltigkeitswert:
Wir benötigen deutlich weniger fossile Brennstoffe und senken somit den CO2 Ausstoß. Es wird bedarfsgerecht geheizt, und nicht mehr Ad-Hoc bzw. pauschal. Der zweitgrößte Energieverbraucher ist die Beleuchtung, Umweltschutz ist uns wichtig und soll auch ein Signal an die Mitglieder sein, mit den Beiträgen der ökologischen Verantwortung gerecht zu werden.

Erfahrungen:
Die Heizungssteuerung wurde im Januar 2023 eingebaut. Die Abrechnungen zeigen folgendes Bild: In den Jahren 2019 bis 2022 haben wir im Durchschnitt 4.064 EUR Heizkosten gehabt, in 2023 waren es nur noch 2.768. Nicht klimabereinigt ergibt das eine Ersparnis von 32% gegenüber den Vorjahren!

Laufzeit:
September 2024 wird alles abgeschlossen sein.

Projekt-Beschreibung:
Das L14zwo bietet vielfältige soziokulturelle Angebote in einem Gebäude, in welchem 21 Initiativen, Vereine und Einzelpersonen sich vernetzen und einen lebendigen Ort schaffen. Hier werden Kultur, soziales Engagement, nachhaltige Projekte und Kunsthandwerk verbunden. Die nicht profitorientierten Angebote legen Wert auf die Einbindung Ehrenamtlicher und Interessierter, es handelt sich nicht um klassische Konsumkultur. Dies motiviert, fördert Eigeninitiative, schafft Synergien und stärkt das Engagement. Mit ca. 20000 Nutzern und über 150 ehrenamtlichen Helfern werden etwa 2000 Termine realisiert, darunter Kulturveranstaltungen, regelmäßige Angebote wie Kleidertausch, Repaircafé, und Workshops.

Nachhaltigkeitswert:
Im Vordergrund der Initiativen im Haus der L14zwo liegt der Nachhaltigkeitsgedanke. Dies wird auf verschiedenen Ebenen niederschwellig erfahrbar und nutzbar für die Besucher*innen des Hauses gemacht. Alltagsgegenstände können in der ErneuerBar repariert werden, Kleidung im Kleidertauschladen getauscht und aufgewertet werden, gerettete Lebensmittel werden von foodsharing bereitgestellt, Leihladen.

Erfahrungen:
Seit über 20 Jahren ist das Jugendwerk in Fulda aktiv und fördert niedrigschwellig Ehrenamt und Nachhaltigkeit. Den engagierten im Haus macht ihre Tätigkeit Spaß, es kommen unterschiedliche Menschen zusammen und gestalten die Gesellschaft nachhaltig . Um Nachhaltigkeit gezielt weiterzugeben, präsentieren sich die Projekte auch in Schulen, an der Hochschule Fulda. Wir geben Workshopangebote in Stadt und Landkreis über die verschiedenen Angebote und Themen, oder gestalten den Kinder- & Jugendflohmarkt Fulda. In Zahlen z.B.: Der Kleidertauschladen bei zwei Öffnungszeiten jeweils ca. 40 Besucher*Innen wöchentlich, das Reparatur Café hat 80% Reparaturquote bei ca. 30 Gegenständen pro Woche.

Laufzeit:
2014 wurden die Projekte Nähbar/Kleidertauschladen initiiert, ab 2015 wurden die Projekte Siebdruckwerkstatt und Reparaturcafé hinzugefügt. Wir bieten niedrigschwelligen Raum auch für zukünftige nachhaltige Projekte, es gibt keine konkrete Laufzeit.

Projekt-Beschreibung:
Ehrenamtliche naturnahe Biotoppflege in Petersberg durch Ziegenherde statt mit Motorgeräten. Verbuschung von Flächen zu verhindern ist wichtige Aufgabe im Naturschutz, um Artenvielfalt zu fördern. Mit Motorgeräten und menschlicher Arbeitskraft ist dies sehr aufwendig. Ziegen sind wertvolle Partner in diesem Kontext, da sie von sich aus gerne Rinde verzehren und somit Aufwuchs verhindern. Der NABU Petersberg hat eine Ziegenherde und komplette Infrastruktur aufgebaut und unterstützt damit die kommunale Aufgabe Kompensationsflächen zu pflegen. 18 Ziegen sind ganzjährig auf mehreren Flächen im Einsatz und werden täglich betreut. Mitglieder des Vereins sind dabei zwischen 12 und 80+ Jahre alt.

Nachhaltigkeitswert:
Flächen werden mit Ziegen als Partner im Sinne der Förderung der Artenvielfalt gepflegt. Die Menschen im Verein werden durch die bereichernde Zusammenarbeit mit den Tieren motiviert etwas für den Naturschutz zu tun. Wichtig ist auch ein kommunikativer Aspekt: bei der täglichen Betreuung der Herde kommt man oft in Gespräch mit Spaziergängern und kann Naturschutzthemen erläutern.

Erfahrungen:
Das Konzept ist ein Erfolg! Der Verbiss des Aufwuchses durch Ziegen ist nachhaltiger als regelmäßiges, wiederholtes Abschneiden. Die Ehrenamtlichen sind langfristig motiviert, da die Ergebnisse dauerhaft sichtbar sind. Mitglieder, die keine körperlichen Arbeiten im Naturschutz leisten können, können mithelfen und fühlen sich integriert und wertvoll. Auf der Haupteinsatzfläche am Rauschenberg kann man nach Einsatz der Herde den Aufwuchs von z. B. der Wiesenflockenblume über große Flächen erkennen. Der öffentlichkeitswirksame Einblick in die Naturschutzarbeit durch die Tiere am Rauschenberg stärkt den NABU für viele weitere Aktivitäten im Naturschutz.

Laufzeit:
Das Projekt ist dauerhaft ausgelegt solange die Mitgliederstruktur des NABU Petersberg die Betreuung und Aufrechterhaltung der Infrastruktur um die Ziegen leisten kann. Die Gemeinde Petersberg unterstützt und profitiert von dem Projekt gleichermaßen.

Projekt-Beschreibung:
Seit Juni 2023 veranstaltet die Initiative „Kleidertausch Fulda“ (Kernteam: Luca Schleicher, Lena Schleicher, Ann-Katrin Jehn) regelmäßig Kleidertauschpartys. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ohne Anmeldung vorbeikommen, bis zu 10 aussortierte Kleidungsstücke abgeben, anschließend in der vorsortierten Kleidung stöbern und beliebig viele Stücke mitnehmen – selbstverständlich kostenlos. Dadurch erhält nicht genutzte Kleidung ein zweites Leben und wird weiterhin getragen statt weggeworfen, was Ressourcen schont. Das Angebot ist offen für jedermann, es gibt keine Pflicht zur Abgabe eigener Kleidung. Auf Instagram informieren wir regelmäßig über Nachhaltigkeitsthemen und lokale Aktionen.

Nachhaltigkeitswert:
Kleidung wird immer mehr zur Wegwerfware, angetrieben durch das Geschäftsmodell der Fast Fashion. Jeder Deutsche kauft ⌀ 60 Kleidungsstücke/Jahr. Das schädigt die Umwelt: 10% der Treibhausgasemissionen entstehen laut EPRS durch die Produktion von Kleidung. Dabei liegen 40% ungenutzt im Schrank (Greenpeace). Kleidertausch bietet eine lokale Möglichkeit, Kleidung weiterzugeben und Müll zu vermeiden.

Erfahrungen:
Bei der ersten Kleidertauschparty kamen ca. 100 Personen, bei der zweiten und dritten je zwischen 300-400. Der Instagram-Kanal kleidertausch_fulda zählt 474 Follower. In der Presse wurde das Thema sehr gut aufgegriffen (s. Anhänge). Beim Verteilen von Flyern und anderen Gelegenheiten entwickeln sich gute Gespräche zum Kleidertausch und Überkonsum. So können wir nicht nur durch den Tausch der Kleidung etwas Gutes tun, sondern zugleich für das Thema sensibilisieren und bestenfalls ein Umdenken bewirken. Es gibt interessierte Nachfragen zu den Events und nächsten Terminen. Durch den Erlös aus Getränke- und Essensverkauf aus drei KTPs wurden insg. bereits 1600 € an gute Zwecke übergeben werden.

Laufzeit:
Die erste KTP fand am 24.06.23 statt, seitdem wurden zwei weitere veranstaltet. Die nächste KTP ist am 22.09.24 (Flyer anbei). Weitere Events folgen, erweitert durch Angebote mit Nachhaltigkeitswert (z.B. Kooperationen mit anderen Initiativen).

Projekt-Beschreibung:
Die Kinder und Jugendlichen erfahren den Wert der Natur, indem sie mit Naturmaterialien arbeiten, kreativ gestalten, ressourcenschonend aus Altem etwas Neues schaffen und versuchen, regionale Produkte zu nutzen ohne Müll zu produzieren (z.B. eigene Wolle). Das geschieht in gemeinsamen Kreativtreffen, in Forschergruppen, in denen wir auf Spurensuche sind, in Momenten mit der Natur, im Wald und auf der Wiese. Unsere gepachtete Wiese verfügt über ein Tipi als Unterschlupf bei Regen, unsere Schafe weiden die Wiese ab und unsere Bienen bestäuben die Pflanzen, die wir auf unserem Acker angebaut haben. Gemeinsam pflegen wir den Garten und verarbeiten die Lebensmittel. Regional und ohne Plastik!

Nachhaltigkeitswert:
Wir sind uns der Ressourcenknappheit bewusst, daher nutzen wir Regenwasser zum Gießen, wir versuchen keine Ausgaben zu tätigen, betreiben aktiv Naturschutz (NABU), sind kreativ und auf der Suche nach Alternativen, die unsere Erde schonen, versuchen Veränderungen vor unserer Haustür zu bewirken (Schutz der Nacht, Versiegelung, Steingärten, Vogelschlag) und machen darauf aufmerksam.

Erfahrungen:
Die Gruppe von 11 Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 14 Jahren besteht seit nun mehr zwei Jahren. Wir treffen uns alle zwei Wochen, teilw. öfter. Die Kinder entwickeln ein großes Interesse am Naturschutz und sind sehr aktiv (Nistkästen, Fledermausquartier, Krötenwanderung, Insekten, bedrohte Tiere und Pflanzen, Heilpflanzen). Sie vertreten auf Festen und Veranstaltungen ihre Gruppe, stehen für ihre Haltung und ihr Wissen ein und machen Kreativangebote, die zeigen, dass wir von allem umgeben sind, was wir brauchen. Sie nutzen das Rad, um CO2 zu sparen, beteiligen sich an der Gelbe Band Aktion und tragen ihr Wissen in die Schulklassen.

Laufzeit:
Dauerhaft. Es ist eine weitere Gruppe in Planung. Ebenso werden die Kindergärten und die Vereine der umliegenden Ortschaften mit integriert. Dies ermöglicht der Bauwagen, der von Ort zu Ort die Kinder erreicht. Drei Kitas nutzen das Angebot regelmäßig.

Projekt-Beschreibung:
Name des Projekts: Die Kräuterdetektive – Lasst uns riechen, schmecken und entdecken.
Zielgruppe: Kindergärten Stadt Fulda, VHS Stadt Fulda

Das Projekt startet im Oktober 2024 und soll fortlaufend für interessierte Kindergärten angeboten werden.

Das Projekt besteht aus drei Projekttagen: Am ersten Projekttag kommt die Kindergartengruppe ins Umweltzentrum, am zweiten Projekttag gestalten die Erzieher*innen im Kindergarten auf Grundlagen eines Hand-outs (vom Umweltzentrum zusammengestellt) ein Projekt zum Thema Kräuter und am dritten Projekttag kommt die Projektleitung in den Kindergarten und kocht mit den Kindern zum Thema Küchenkräuter.

Nachhaltigkeitswert:
Wir bedienen mit dem Projekt folgende SDG´s: Nachhaltigkeitsziel 3, 4, 11, 13, 14, 15, 16,17
Die Kinder lernen vier ausgewählte Küchenkräuter, deren Verarbeitung und Pflegeansprüche (outdoor u. indoor) bei einer Pflanzaktion kennen.

Erfahrungen:
Wir konnten einen Durchlauf bereits an einer Kindergartengruppe umsetzen. Die Resonanz des Kindergartens war durchgehend positiv. Unser Workshop wurde von vielen Kindergärten gebucht.

Laufzeit:
Solange das Projekt gebucht wird, werden wir dieses Thema anbieten. Die Abteilung de Frühpädagogik ist seit Mai 2024 im Aufbau. Dies ist unser erstes Projekt, mit dem wir an den Start gehen.

Projekt-Beschreibung:
Die Sanierung eines 3-Familienhauses in Fulda-Neuenberg zeigt, wie ein Bestandsgebäude zukünftigen Generationen nachhaltigen Wohnkomfort bieten kann und damit gleichzeitig die Energiewende voranbringt. Das Optimierungspotenzial des 1993 erbauten Wohnhauses war hoch. Innerhalb weniger Monate wurde daraus ein Effizienzhaus 40EE, das mit einem Heizwärmebedarf von lediglich 21 kWh/m²a den Passivhausstandard im Bestand erfüllt. Zu den Maßnahmen gehörten ein Wärmedämmverbundsystem, neue 3-Scheiben-Wärmeschutzfenster, eine Aufsparrendämmung des Dachs, eine dez. Lüftung mit Wärmerückgewinnung, eine PV-Anlage + Stromspeicher und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Nachhaltigkeitswert:
Nachhaltigkeit bedeutet, Bedürfnisse über Generationen hinweg zu decken. Die 83-jährige Gebäudeeigentümerin Margarete Lieblein und ihr Ehemann gaben diese Überzeugung, Häuser für nachfolgende Generationen auf den zukünftigen Stand zu bringen, an Ihre Kinder und Enkel weiter. Die ökologische Nachhaltigkeit des Projekts basiert auf der deutlichen Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen.

Erfahrungen:
Durch die Dämmmaßnahmen ist der Endenergiebedarf um 90% gesunken, was erhebliche Energiekosteneinsparungen bedeutet. Die dezentrale Lüftungsanlage minimiert Lüftungswärmeverluste.
Die Wärmepumpe arbeitet mit einer Arbeitszahl von 5,5 und kann somit den Großteil der benötigten Energie aus
der Außenluft beziehen. Der verbleibende Strombedarf wird fast vollständig durch die 27kWPeak PV-Anlage in Kombination mit dem Stromspeicher gedeckt. Dank eines Mieterstromkonzepts können die Bewohner den klimaneutralen Strom direkt beziehen, was das Gebäude energetisch nahezu autark macht. Die Sanierung trägt dazu bei, eine breitere Akzeptanz für Sanierungen und umweltfreundliche Technologien zu schaffen.

Laufzeit:
Die Sanierung wurde von Herbst 23 bis Juli 24 durchgeführt. Die Heizungswärmepumpe soll 20 Jahre, die Dämmung und das Dach mindestens 30 Jahre halten, die Photovoltaikanlage ist für 30 bis 40 Jahre ausgelegt, um langfristigen Wohnkomfort zu bieten.

Projekt-Beschreibung:
2022 gründeten Studierende und Mitarbeitende den Campusgarten (CG) der Hochschule Fulda, der nun neun Hochbeete umfasst, darunter zwei barrierefreie. Als Ort der Begegnung fördert der Garten die lokale Biodiversität und dient der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Eine wachsende Gemeinschaft aus Hochschulangehörigen, die AG Campusgarten, pflegt ihn und ermöglicht interkulturellen und intergenerationalen Austausch. Organisatorisch unterstützt durch das Nachhaltigkeitsbüro, wird der Garten im Sommer von einer studentischen Hilfskraft koordiniert. Neben der Gartenarbeit, die auch auf ökologische Biodiversität abzielt, werden Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge und Ausflüge organisiert.

Nachhaltigkeitswert:
Der Nachhaltigkeitswert des CG ist sehr vielschichtig. Der Anbau von heimischen Pflanzen und Blühpflanzen in Mischkultur fördert die lokale Biodiversität. Ergänzende Kommunikationsmaßnahmen stärken das Bewusstsein für ökologische Vielfalt, regenerative Landwirtschaft, saisonale / regionale Ernährung und Nutzung von Ressourcen wie Wasser. Auch der soziale Austausch und Zusammenhalt wird gefördert.

Erfahrungen:
Im Projekt konnten die Beteiligten bereits viele Erfahrungen zur ökologischen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion sowie einem fach- und generationenübergreifenden Miteinander sammeln. Der Garten verzeichnet stetig steigendes Engagement und Interesse und wächst in Diversität und Teilnehmendenzahl. Als fester Bestandteil des Campuslebens wurde er bereits von ca. 40 HS-Angehörigen aktiv betreut. Mit breiter Kommunikation (350 Instagram-Followern eigener Kanal, 11.000 Follower HFD Kanal) erreicht das Projekt viele Hochschulangehörige und Interessierte. Diese positive Resonanz unterstreicht seine Relevanz als Plattform zur Sichtbarmachung nachhaltiger Entwicklung.

Laufzeit:
Der Campusgarten ist über Landesmittel bis Ende 2025 gefördert. Er soll aber ein fortlaufendes Projekt an der Hochschule Fulda bleiben, da er ein einen wertvollen Beitrag sowohl zur Biodiversität, zum sozialen Miteinander sowie zu BNE leistet.

Projekt-Beschreibung:
RhönPeak PV ist ein innovatives Projekt, das ein einachsiges Nachführungssystem für Photovoltaikanlagen auf Nord- und Flachdächern entwickelt. Das Konzept maximiert den Energieertrag um bis zu 40 % gegen über von Anlagen auf Norddächern durch die gezielte Nachführung. Besonders geeignet für landwirtschaftliche Gebäude, ermöglicht es eine gleichmäßige Energieerzeugung und ermöglich somit einen möglichst hohen Eigenverbrauch und Autarkie und entlastet so das Stromnetz. Zusätzlich bietet das System die Fähigkeit, sich bei Sturm aus dem Wind zu drehen. Bei Regen wird durch die steile Modulstellung die natürliche Selbstreinigung unterstützt. Damit trägt RhönPeak PV aktiv zur Energiewende bei.

Nachhaltigkeitswert:
RhönPeak PV fördert die Nachhaltigkeit durch natürliche Modulreinigung, was den Bedarf an manueller Reinigung reduziert und Wasser spart. Ältere Südanlagen erhalten ein zweites Leben auf Norddächern, wodurch das Potenzial dieser Flächen erschlossen und das Recycling der alten Module aufgeschoben wird. Dies schafft Platz für leistungsstärkere Südanlagen und trägt zur Ressourcenschonung bei.

Erfahrungen:
Erste Erfahrungen mit RhönPeak PV zeigen eine Ertragssteigerung von bis zu 40 % im Vergleich zu herkömmlichen Norddach-Flachanlagen, insbesondere bei Sonnenauf- und -untergang. An bedeckten Tagen richten sich die Module flach aus und liefern vergleichbare Erträge wie Nordanlagen. Die Kosten für die Unterkonstruktion sind nur geringfügig höher. Erste Tests deuten darauf hin, dass die wandernde Verschattung im Hochsommer bei einem möglichen Einsatz als Agri-PV Pflanzen vor Hitzestress schützt und somit das Pflanzenwachstum besser erhalten kann.

Laufzeit:
Nach ersten Tests 2022/2023 befindet sich RhönPeak PV in der Überarbeitung. Bis Mitte 2025 wird an einer neuen Steuerungseinheit und an der Anpassung der Mechanik gearbeitet, um die gewonnenen Erkenntnisse zu integrieren und die Effizienz zu steigern

Projekt-Beschreibung:
Bei dem Projekt handelt es sich um ein Backhaus welches wir auf unserer Terrasse errichtet haben. Das Backhaus wurde zu ca. 75 Prozent aus recycelten Materialien gebaut.

Nachhaltigkeitswert:
Das Backhaus wurde fast ausschließlich aus abgetragenen Baustoffen erstellt. Dazu zählen der Sandsteinstockel, die Backsteinwände und die Dacheindeckung. Auch ein Teil des Dachstuhls besteht aus recyceltem Material. Nicht zu vergessen das Herzstück, nämlich der Ofen, welcher schon über 100 Jahre alt ist. Eine Besonderheit ist auch das Türgewände aus Sandstein und die alten Holzfenster.

Erfahrungen:
In diesem Jahr wurde der Ofen schon des Öfteren genutzt um Verwandtschaft und Nachbarschaft mit Köstlichkeiten aus dem Ofen zu Verwöhnen. So wird der Ofen abends zuvor angeheizt und am Morgen wird dann zuerst das Brot in den Ofen geschoben. Es folgen Braten im gusseisernen Bräter oder wahlweise Pizza. Wenn die Hitze noch ausreicht gibt es dann noch Blechkuchen. Zum Dörren von Apfelscheiben, Pilzen etc. ist die Hitze auf jeden Fall noch ausreichend.

Laufzeit:
Wir wünschen uns, dass das Projekt noch von einigen Generationen genutzt werden kann.

„Der Schutz der Umwelt und des Klimas sowie der verantwortungsvolle Umgang mit knappen Ressourcen haben für die RhönEnergie Gruppe hohen Stellenwert. Mit unserem Nachhaltigkeitspreis wollen wir an konkreten lokalen Beispielen aufzeigen, wie man den Gedanken der Nachhaltigkeit konstruktiv umsetzen kann. Auch kleine Schritte zeigen Wirkung.“
„Der Schutz der Umwelt und des Klimas sowie der verantwortungsvolle Umgang mit knappen Ressourcen haben für die RhönEnergie Gruppe hohen Stellenwert. Mit unserem Nachhaltigkeitspreis wollen wir an konkreten lokalen Beispielen aufzeigen, wie man den Gedanken der Nachhaltigkeit konstruktiv umsetzen kann. Auch kleine Schritte zeigen Wirkung.“

Martin Heun
Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Gruppe

Gewinner-Projekte 2024

Aus den 18 eingereichten Projekten hat die Jury die Gewinner des Nachhaltigkeitspreises 2024 gekürt.

1. Preis: Jugendhilfeverbund „St. Elisabeth“

2. Preis: Ausbildungsverbund Rhöner Lebensmittel e.V.

3. Preis: Bioenergiedorf Heubach eG

Nachhaltigkeitspreis 2024 – Preisverleihung

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